Druckprüfung der Wasserleitungen im Wohnhaus: So wird sie richtig durchgeführt

Druckprüfung der Wasserleitungen im Wohnhaus: So wird sie richtig durchgeführt

Stellen Sie sich vor: Sie ziehen in Ihr neues Zuhause, alles ist fertig, die Böden sind verlegt, die Wände gestrichen - und dann, ein paar Wochen später, ein riesiger Wasserschaden in der Wohnung darunter. Die Ursache? Eine undichte Verbindung in der Wasserleitung, die niemand vorher entdeckt hat. Das ist kein Einzelfall. Jedes Jahr passieren in Deutschland über 100.000 Wasserschäden in Wohngebäuden, viele davon wegen fehlender oder falscher Druckprüfung. Dabei ist die Lösung einfach: Bevor die Leitungen in Betrieb gehen, muss eine ordnungsgemäße Druckprüfung durchgeführt werden. Und das ist nicht nur eine gute Praxis - es ist gesetzlich vorgeschrieben.

Warum ist die Druckprüfung so wichtig?

Die Druckprüfung der Wasserleitungen ist kein Luxus, sondern eine Pflicht. Laut der Trinkwasserverordnung (TrinkWV) vom 1. November 2021 muss jede neue Trinkwasserinstallation vor der Inbetriebnahme auf Dichtheit geprüft werden. Das gilt für Neubauten, aber auch für größere Renovierungen, bei denen Rohre ausgetauscht oder verlegt werden. Der Grund ist klar: Leckagen sind nicht nur teuer - sie können auch die Gesundheit gefährden. Wenn Wasser aus Leitungen austritt, kann es Schimmel fördern, Holz beschädigen und Bakterien in die Umgebung tragen. Ein durchschnittlicher Wasserschaden kostet zwischen 15.000 und 30.000 Euro, wie die Deutsche Schadenshilfe 2023 berichtet. Und viele Versicherungen zahlen nur, wenn eine korrekte Wasserdruckprüfung nach DIN EN 806-4 vorliegt.

Die Prüfung findet nicht nur statt, um Schäden zu vermeiden. Sie sichert auch die hygienische Qualität des Trinkwassers. Denn wenn eine Leitung undicht ist, kann Schmutzwasser aus dem Boden oder aus anderen Rohren in das Trinkwassersystem gelangen - ein Risiko, das niemand unterschätzen sollte.

Welche Methoden gibt es?

Es gibt drei offiziell zugelassene Verfahren, um die Dichtheit von Wasserleitungen zu prüfen: mit Wasser, mit Druckluft oder mit Inertgas (meist Stickstoff). Jede Methode hat ihre Vor- und Nachteile - und nicht alle sind gleichwertig.

Wasserdruckprüfung ist die zuverlässigste Methode. Sie wird mit einem speziellen Prüfgerät auf einen Druck von 11 bar erhöht. Vorher wird mit etwa 6 bar eine Vorprüfung durchgeführt. Danach muss der Druck 15 Minuten (bei reinen Kupferrohren) oder 30 Minuten (bei Mischsystemen aus Kupfer und Kunststoff) stabil bleiben. Die Wasserprüfung ist besonders empfindlich: Sie erkennt sogar winzige Leckagen, die bei Luftprüfung verborgen bleiben. Experten wie Dr. Andreas Schulz vom Institut für Trinkwasserhygiene in Berlin sagen klar: „Wasserdruckprüfungen sind unverzichtbar, besonders bei hygienisch sensiblen Installationen.“

Druckluftprüfung arbeitet mit niedrigeren Drücken - maximal 3 bar bei dünnen Rohren, 1 bar bei dickeren. Sie ist schneller, hinterlässt keine Feuchtigkeit und ist hygienisch sauber. Das macht sie attraktiv, wenn die Leitungen erst später in Betrieb genommen werden, z. B. bei Baustellen mit langer Wartezeit. Aber: Luft ist kompressibel. Das bedeutet, dass kleine Leckagen schwerer zu erkennen sind. Außerdem kann sich die Luft bei Temperaturschwankungen ausdehnen oder zusammenziehen - das führt zu falschen Messwerten. Besonders bei Kunststoffrohren ist das ein Problem. Laut Prof. Dr. Markus Weber von der Hochschule für Technik Stuttgart führt die Luftprüfung bei diesen Materialien oft zu „falschen Sicherheiten“.

Inertgasprüfung mit Stickstoff ist die hygienisch sicherste Variante. Sie verhindert jegliche Kontamination und kann sowohl Metall- als auch Kunststoffrohre prüfen. Der Druck liegt bei nur 150 mbar, die Prüfzeit dauert mindestens zwei Stunden - und wird je nach Leitungsvolumen verlängert. Sie ist teurer und aufwendiger, aber ideal, wenn absolute Sauberkeit gefordert ist, z. B. in Krankenhäusern oder Altenheimen. In Wohnhäusern wird sie selten eingesetzt - meist nur bei speziellen Anforderungen.

Warum Wasser die bessere Wahl ist

Obwohl Druckluft schneller und einfacher erscheint, ist die Wasserprüfung die einzige Methode, die von Versicherungen und Behörden als verlässlich anerkannt wird. Die Deutsche Schadenshilfe bestätigt: „Wenn ein Schaden eintritt und nur eine Luftprüfung vorliegt, lehnen Versicherer den Anspruch oft ab.“

Ein praktisches Beispiel: Ein Installateur in Köln berichtet auf Sanitaer-Forum.de, dass er bei 80 % seiner Druckluftprüfungen keine Leckagen findet - aber bei der anschließenden Wasserprüfung in jedem Neubau durchschnittlich 2 bis 3 undichte Verbindungen entdeckt. Diese Lecks wären mit Luft nie aufgefallen. Warum? Weil Wasser nicht komprimierbar ist. Wenn es entweicht, fällt der Druck sofort. Luft dagegen kann sich noch ein paar Sekunden lang „verstecken“ - und gibt so eine falsche Sicherheit.

Auch die DIN EN 806-4, die aktuellste Fassung vom November 2023, betont die Wasserprüfung als Standardverfahren. Der Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) empfiehlt sie ausdrücklich als erste Wahl - und kritisiert, dass viele Handwerker die Luftprüfung aus Bequemlichkeit nutzen, obwohl sie nicht den gleichen Sicherheitsstandard bietet.

Was muss vor der Prüfung passieren?

Bevor überhaupt ein Manometer angeschlossen wird, muss die Installation vorbereitet werden. Das ist oft der größte Fehler in der Praxis. Laut einer Umfrage des ZVSHK unter 500 Handwerksbetrieben waren bei 35 % der Prüfungen nicht alle Armaturen geschlossen, oder Gaszähler und Druckbehälter wurden nicht abgesperrt.

Das ist gefährlich. Wenn ein Gaszähler oder ein Heizungsdruckbehälter mit dabei ist, kann der Druck in die falsche Richtung gehen - und die Prüfung ist wertlos. Vor der Prüfung müssen also alle Geräte, die nicht für 11 bar ausgelegt sind, entfernt oder abgesperrt werden. Das gilt für:

  • Gaszähler
  • Gasgeräte und Druckregler
  • Druckbehälter (z. B. für Heizung)
  • Wasserenthärter mit Drucktanks
  • Alle Armaturen, die nicht für Prüfdruck geeignet sind

Und: Die Rohre müssen komplett mit Wasser gefüllt sein - keine Luftblasen. Selbst kleine Luftansammlungen können den Druck verfälschen. Deshalb wird vor der eigentlichen Prüfung das System vorsichtig und langsam befüllt, oft mit einem Prüfgerät wie der Esders Aquatest 5000, das Drücke bis 16 bar erzeugen kann.

Ein Techniker sucht mit einer Taschenlampe nach winzigen Wassertröpfchen an einer Kunststoffrohrverbindung während einer Druckprüfung.

Was braucht man für die Prüfung?

Für die Wasserprüfung braucht man mehr als nur einen Schlauch und ein Manometer. Es braucht:

  • Eine Prüfpumpe, die mindestens 16 bar Druck erzeugen kann (z. B. Esders Aquatest 5000, Preis: 1.200-2.500 Euro)
  • Einen präzisen Manometer mit Messgenauigkeit von max. 100 mbar (nicht billige, ungeeichte Geräte!)
  • Eine Dokumentationsvorlage für den Dichtheitsnachweis
  • Zeit - mindestens 1 bis 2 Stunden pro Wohnung

Bei Druckluftprüfung braucht man einen öl- und fettfreien Kompressor. Ein häufiger Fehler: Handwerker nutzen normale Autokompressoren - das ist verboten. Ölreste in der Luft können die Rohre kontaminieren und das Trinkwasser gefährden. Laut Pipetec passiert das bei 15 % der nicht qualifizierten Prüfungen.

Ein moderner Trend: digitale Messgeräte wie das Testo 557. Diese Geräte messen den Druck mit einer Genauigkeit von unter 0,05 bar und speichern die Daten automatisch. Laut einer Studie des Handwerksblatts reduzieren sie die Prüfzeit um 40 % und senken die Fehlerquote dramatisch. Sie sind teurer, aber sie machen die Dokumentation einfacher - und das ist entscheidend.

Dokumentation ist Pflicht

Eine Druckprüfung ohne Nachweis ist wie ein Führerschein ohne Ausweis: sie zählt nicht. Die Gesetze verlangen einen schriftlichen Dichtheitsnachweis. Er muss enthalten:

  • Prüfdatum
  • Prüfmedium (Wasser, Luft, Stickstoff)
  • Prüfdruck (z. B. 11 bar)
  • Prüfzeit (z. B. 30 Minuten)
  • Ergebnis („dicht“ oder „undicht“)
  • Unterschrift des Prüfers
  • Unterzeichnung des Bauherrn oder Vertreters

Dieser Nachweis muss bei der Abnahme der Installation vorgelegt werden - und oft auch bei der Versicherung. Wer ihn nicht hat, riskiert nicht nur den Anspruch bei einem Schaden, sondern auch Bußgelder von der Gesundheitsbehörde.

Seit Anfang 2024 führt der ZVSHK ein Pilotprojekt mit digitalen Prüfprotokollen durch, die über Blockchain gesichert werden. Das bedeutet: Die Daten können nicht mehr manipuliert werden. Ein Schritt in die Zukunft - und bald wahrscheinlich Standard.

Wer darf die Prüfung durchführen?

Nicht jeder Handwerker darf eine Druckprüfung durchführen. Laut Handwerksordnung (§ 42a HwO) dürfen nur Meister oder Facharbeiter mit spezieller Qualifikation in Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik diese Prüfung ausführen. Das ist kein Selbstgänger. Es braucht eine Ausbildung, eine Prüfung und regelmäßige Fortbildung.

Warum das so wichtig ist? Weil falsche Prüfungen teuer werden. Ein ungeeichtes Manometer mit einer Toleranz von 0,2 bar statt 0,1 bar kann eine Leckage vortäuschen - oder sie verbergen. Der ZVSHK warnt: „Die Verwendung ungeeichter Geräte ist in der Praxis häufig und führt zu falschen Sicherheiten.“

Wenn Sie als Hausbesitzer eine Prüfung verlangen, fragen Sie nach dem Meisterbrief und der Zertifizierung. Ein seriöser Betrieb zeigt Ihnen gerne seine Unterlagen.

Transparentes Hausmodell mit leuchtenden Wasserleitungen, die unter Druck stehen, während digitale Sensoren Leckagen erkennen.

Was passiert, wenn die Prüfung fehlschlägt?

Wenn der Druck während der Prüfung fällt, ist die Leitung undicht. Dann wird der Ort der Leckage gesucht - meist durch Sichtprüfung aller Verbindungen, Lötstellen, Pressverbindungen und Schlauchanschlüsse. Ein guter Installateur nutzt dabei oft eine einfache Methode: Er beobachtet die Rohre, während der Druck aufgebaut wird. Wasser tropft, Luft blubbert - und dann wird der Fehler lokalisiert.

Die Reparatur ist meist einfach: eine neue Pressverbindung, ein neuer Lötanschluss, eine neue Dichtung. Aber: Die Prüfung muss danach wiederholt werden. Einmalig reicht nicht.

Und: Wenn die Leitung nach der Reparatur länger als eine Woche nicht genutzt wird, muss sie vor der Inbetriebnahme noch einmal gespült werden - sonst könnte sich Bakterien in den Rohren ansiedeln, besonders bei Wasserprüfung.

Was Sie als Hausbesitzer beachten sollten

Sie sind der Bauherr? Dann verlangen Sie die Wasserdruckprüfung - nicht die Luftprüfung. Fragen Sie den Installateur direkt: „Wird die Prüfung mit Wasser oder mit Luft durchgeführt?“ Wenn er sagt: „Mit Luft, das ist schneller“, dann fragen Sie nach: „Ist das nach DIN EN 806-4 und vom ZVSHK empfohlen?“

Verlangen Sie den schriftlichen Dichtheitsnachweis - und bewahren Sie ihn auf. Legen Sie ihn zusammen mit den anderen Bauunterlagen ab. Später, wenn Sie das Haus verkaufen, wird er gebraucht. Und falls etwas passiert, ist er Ihr einziger Schutz.

Und: Lassen Sie sich nicht von „schnellen“ Angeboten locken. Eine ordnungsgemäße Druckprüfung dauert mindestens eine Stunde - oft länger. Wer das in 20 Minuten erledigt, macht es falsch.

Was kommt als Nächstes?

Die Zukunft der Druckprüfung ist digital und präzise. Bereits 2025 sollen Systeme verfügbar sein, die nicht nur prüfen, sondern auch automatisch die genaue Position einer Leckage mit akustischen Sensoren lokalisieren. Das wird die Arbeit noch sicherer machen - und noch schneller.

Aber solange das nicht Standard ist, bleibt die Wasserdruckprüfung die einzige Methode, die wirklich verlässlich ist. Sie ist langsam, sie ist aufwendig, sie kostet etwas mehr - aber sie verhindert Schäden, die tausende Euro kosten und die Lebensqualität ruinieren können.

Wenn Sie heute ein Haus bauen oder sanieren: Lassen Sie die Wasserleitung mit Wasser prüfen. Nicht mit Luft. Nicht mit Stickstoff. Mit Wasser. Denn das ist die einzige Methode, die wirklich funktioniert - und die, die die Gesetze verlangen.

Muss ich die Druckprüfung immer mit Wasser durchführen?

Ja, nach den aktuellen Vorgaben der DIN EN 806-4 und dem ZVSHK-Merkblatt 2023 ist die Wasserdruckprüfung das Standardverfahren für Wohngebäude. Sie ist die einzige Methode, die kleinste Leckagen zuverlässig erkennt und von Versicherungen als Nachweis akzeptiert wird. Druckluft oder Inertgas dürfen nur in Ausnahmefällen eingesetzt werden - etwa wenn die Leitungen erst später in Betrieb genommen werden und keine Feuchtigkeit verbleiben darf. Aber selbst dann ist die Wasserprüfung die empfohlene Methode.

Kann ich die Druckprüfung selbst durchführen?

Nein. Nach der Handwerksordnung (§ 42a HwO) dürfen nur zertifizierte Meister oder Facharbeiter mit entsprechender Qualifikation in Sanitär- und Heizungstechnik Druckprüfungen durchführen. Selbst wenn Sie das Equipment besitzen, ist die Durchführung ohne offizielle Zulassung rechtswidrig. Die Prüfung muss von einem anerkannten Unternehmen dokumentiert und unterschrieben werden - sonst hat sie keine Gültigkeit bei Versicherungen oder Behörden.

Was passiert, wenn ich die Prüfung nicht mache?

Ohne gültige Druckprüfung dürfen Sie die Wasserinstallation nicht in Betrieb nehmen. Die Gesundheitsbehörde kann die Inbetriebnahme untersagen. Außerdem verlieren Sie den Versicherungsschutz: Bei einem Wasserschaden lehnen die meisten Versicherer die Zahlung ab, wenn kein nach DIN EN 806-4 gültiger Dichtheitsnachweis vorliegt. In manchen Fällen drohen auch Bußgelder von bis zu 5.000 Euro.

Wie lange dauert eine Druckprüfung?

Bei einer durchschnittlichen Wohnungsinstallation dauert die Wasserdruckprüfung zwischen 1 und 2 Stunden. Das beinhaltet die Vorbereitung, die Befüllung, die Vorprüfung, die Erhöhung auf 11 bar, die 30-minütige Ruhephase und die Dokumentation. Bei größeren Gebäuden oder komplexen Leitungsnetzen kann es länger dauern. Druckluftprüfungen sind schneller, aber weniger zuverlässig - und werden deshalb nicht empfohlen.

Warum ist die Prüfung mit Druckluft riskant?

Druckluft ist kompressibel - das heißt, sie kann sich bei Temperaturänderungen ausdehnen oder zusammenziehen, ohne dass eine Leckage vorliegt. Das führt zu falschen Messwerten. Außerdem kann sie kleine Leckagen verbergen, die Wasser sofort erkennen würde. Besonders bei Kunststoffrohren ist das ein Problem: Die Rohre dehnen sich bei Druck aus, was wie ein Leck wirkt. Experten warnen, dass Luftprüfungen oft „falsche Sicherheit“ vermitteln. Versicherungen akzeptieren sie deshalb nicht als Nachweis.

Was kostet eine Druckprüfung?

Die Kosten liegen zwischen 150 und 400 Euro, je nach Größe der Installation, Region und Aufwand. Das beinhaltet die gesamte Durchführung, das Equipment, die Dokumentation und den Nachweis. Teurere Angebote sind oft mit digitaler Protokollierung oder zusätzlichen Services verbunden. Ein Angebot unter 100 Euro sollte skeptisch betrachtet werden - es fehlt meist an Qualität oder Dokumentation.

Kann ich die Prüfung nachträglich machen?

Ja, auch nach der Inbetriebnahme kann eine Druckprüfung durchgeführt werden - etwa bei Verdacht auf Leckagen oder vor dem Verkauf des Hauses. Allerdings ist sie dann nicht mehr als „Inbetriebnahmeprüfung“ anerkannt. Sie dient dann nur als zusätzliche Sicherheitsmaßnahme. Für den rechtlichen Nachweis muss die Prüfung vor der ersten Inbetriebnahme erfolgt sein.

Welche Geräte werden für die Prüfung verwendet?

Für die Wasserprüfung wird eine Prüfpumpe wie die Esders Aquatest 5000 benötigt, die Drücke bis 16 bar erzeugt. Dazu kommt ein präzises Manometer mit Genauigkeit von max. 100 mbar. Moderne Geräte wie das Testo 557 messen digital und speichern die Daten automatisch. Bei Druckluftprüfung müssen öl- und fettfreie Kompressoren verwendet werden - normale Autokompressoren sind verboten, da sie Öl in die Leitungen bringen.

17 Kommentare

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    jörg burkhard

    Dezember 18, 2025 AT 22:03

    Ich hab letztes Jahr ne Wohnung gekauft und der Typ hat nur mit Luft geprüft, weil er sagte, das sei schneller und günstiger. Zwei Monate später: Wasserschaden im Keller. Die Versicherung hat abgelehnt, weil kein Wasserdrucknachweis vorlag. Jetzt zahle ich 22.000 Euro aus eigener Tasche. Ich hab keine Ahnung von Technik aber das hier ist kein Luxus, das ist Leben oder Tod. Wer das mit Luft macht, ist entweder ein Betrüger oder ein Idiot. Bitte, lasst euch nicht reinlegen.

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    Nils Koller

    Dezember 19, 2025 AT 16:38

    Na klar, Wasser ist die einzige wahre Methode. Und wer Luft nimmt, ist ein Nazi für die Bauindustrie. Ich hab neulich nen Installateur gesehen, der mit nem Autokompressor geprüft hat. Hatte sogar nen Kaffeebecher neben dem Rohr stehen. Ich hab ihm gesagt, er soll lieber seine Mutter fragen, wie man ein Rohr dicht macht. Der hat gelacht. Jetzt hab ich Angst, dass ich in meinem Haus leb wie in nem Aquarium.

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    Nico San

    Dezember 20, 2025 AT 12:41

    Es ist einfach traurig, wie viele Handwerker ihre Pflicht ignorieren. Die Gesetze existieren nicht, damit man sie umgeht. Sie existieren, damit Kinder nicht in einem Haus aufwachsen, das von Schimmel zerfressen wird. Wer die Wasserdruckprüfung nicht macht, macht sich mitschuldig am Schaden anderer. Und das ist kein technisches Problem, das ist ein moralisches Versagen. Und nein, ich hab keine Lust, das zu diskutieren. Es ist einfach falsch.

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    Ludwig Lingg

    Dezember 22, 2025 AT 10:37

    Deutschland, Land der Überregulierung. Warum muss alles mit Wasser gemacht werden? In Frankreich machen sie das mit Luft, in Österreich auch. Wir haben hier ne Kultur der Angst, die jeden Tag neue Regeln erfindet. Ich hab 3 Häuser gebaut, nie mit Wasser geprüft, nie ein Schaden. Aber jetzt muss ich 400 Euro für nen blöden Drucktest zahlen, nur damit ein Bürokrat seinen Job hat. Ich sag nur: Deutscher Geist, nicht deutscher Papierkram.

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    Cory Haller

    Dezember 23, 2025 AT 07:50

    Leute, es geht nicht um Angst, es geht um Verantwortung. Jeder, der eine Installation baut, trägt die Verantwortung für die Menschen, die darin leben. Wenn du mit Luft prüfst, sagst du: Ich akzeptiere, dass jemand später 20.000 Euro verliert, weil ich faul war. Das ist nicht nur technisch falsch, das ist menschlich verwerflich. Mach die Prüfung richtig. Nicht weil du gezwungen wirst, sondern weil du es verdienst, ein guter Handwerker zu sein. Du hast die Macht, Schäden zu verhindern. Nutz sie.

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    conrad sherman

    Dezember 23, 2025 AT 10:35

    Ich hab das alles gelesen und bin total verwirrt. Also Wasser ja, Luft nein, Stickstoff nur für Krankenhäuser? Und wer darf das machen? Nur Meister? Aber was ist mit den kleinen Betrieben? Und warum muss das so teuer sein? Ich hab neulich nen Preis von 89 Euro gesehen, da war alles dabei. Vielleicht ist das ja ne Verschwörung von den großen Geräteherstellern. Die wollen, dass wir alle 2500 Euro für ne Esders Pumpe kaufen. Ich glaub, da steckt mehr dahinter…

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    Dagmar Devi Dietz

    Dezember 25, 2025 AT 01:09

    OMG ich hab das gelesen und bin total erschrocken 😱 Ich hab auch ne neue Wohnung und hab den Installateur gar nicht gefragt ob er mit Wasser oder Luft macht 😭 Ich hoffe es war Wasser 😭 Ich hab jetzt Angst dass ich morgen aufwache und mein Boden schwimmt 💦😭 Bitte sagt mir es war Wasser 😭

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    Walther van Berkel

    Dezember 26, 2025 AT 17:23

    Es ist interessant, wie stark die kulturellen Unterschiede in der Handwerkskultur sind. In Belgien ist die Wasserdruckprüfung Standard, aber wir haben auch eine klare Dokumentationskultur. Die meisten Handwerker haben digitale Protokolle, die direkt an den Bauherrn gesendet werden. Es ist nicht nur eine Prüfung, es ist ein Versprechen. Und dieses Versprechen wird respektiert. Wir haben weniger Schäden, nicht weil wir strenger sind, sondern weil wir vertrauen. Vertrauen in die Technik, in die Menschen, in die Regeln.

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    Ingrid Carreño

    Dezember 27, 2025 AT 12:21

    Wasserdruckprüfung? Hahaha. Ich hab gelesen, dass die Regierung das nur eingeführt hat, damit sie mehr Geld von den Handwerkern kriegt. Und die Versicherungen? Die wollen nur, dass du keine Ansprüche stellst. Die ganze Geschichte ist ein Betrug. Sie wollen, dass du teure Geräte kaufst, dass du Meister zahlen musst, dass du dich fürchten lernst. Aber ich hab einen Freund, der hat ne alte Leitung mit nem Haartrockner geprüft. Und kein Tropfen. Wer sagt, dass das nicht besser ist? Sie kontrollieren uns, sie kontrollieren unsere Häuser. Seid wachsam.

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    Maria Neele

    Dezember 28, 2025 AT 13:22

    Ich hab als Handwerkerin 15 Jahre lang Druckprüfungen gemacht. Ich hab gesehen, wie Leute ihre Häuser verloren haben, weil jemand nur mit Luft geprüft hat. Ich hab auch gesehen, wie junge Azubis mit Tränen in den Augen gesagt haben: Ich wollte es richtig machen, aber der Chef hat gesagt, das dauert zu lange. Ich sag euch: Macht es richtig. Nicht für den Chef. Nicht für die Versicherung. Macht es für die Familie, die später im Haus wohnt. Für die Kinder, die im Schlafzimmer schlafen. Das ist kein Job. Das ist ein Geschenk.

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    Eirin Shu

    Dezember 28, 2025 AT 23:01

    Die vorliegenden technischen und rechtlichen Anforderungen sind ausgesprochen klar formuliert und entsprechen den internationalen Normen. Es ist unerlässlich, dass alle Beteiligten die Vorgaben der DIN EN 806-4 einhalten, um die Integrität der Trinkwasserinstallation zu gewährleisten. Eine Abweichung von diesen Standards stellt nicht nur ein technisches Risiko dar, sondern auch eine potenzielle Verletzung des öffentlichen Gesundheitsschutzes. Die Dokumentation ist kein administrativer Formalismus, sondern ein wesentlicher Bestandteil der Haftungs- und Qualitätssicherung.

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    jan kar

    Dezember 30, 2025 AT 19:37

    WIE KANN MAN SO DUMM SEIN?! DIE DURCHFÜHRUNG MIT LUFT IST EIN VERBRECHEN! DAS STEHT KLAR IN DER DIN EN 806-4! WER DAS NICHT WEISS, SOLLTE NICHT MAL EIN SCHRAUBENDREHER ANRÜHREN! UND DANN NOCH EIN AUTOKOMPRESSOR?! DAS IST KEIN HANDWERK, DAS IST EINE GEFÄHRDUNG DES ÖFFENTLICHEN WOHLSTANDES! ICH HABE DAS IN MEINER WOHNUNG GEMACHT UND HABE EINEN BUCHSTABEN FÜR BUCHSTABEN GELESEN! WER DAS NICHT BEACHTET, IST EIN GEFAHR FÜR DIE GESAMTE GESELLSCHAFT!

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    Carolyn Braun

    Januar 1, 2026 AT 06:54

    Ich hab neulich nen Typen gesehen, der hat mit Luft geprüft und dann noch ein bisschen mit nem Fön nachgeholfen, weil er sagte, das macht das Rohr auch dicht. Ich hab ihn rausgeworfen. Dann hat er gesagt, ich sei eine Tyrannin. Ich hab ihm gesagt: Wenn dein Kind im Bett liegt und Wasser aus der Decke tropft, dann sag mir, ob du noch immer denkst, ich sei eine Tyrannin. Ich hab ne Tochter. Ich hab keine Angst, laut zu sein. Wenn du das falsch machst, dann bist du der Feind.

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    Kiryll Kulakowski

    Januar 2, 2026 AT 05:55

    Als Techniker mit internationalem Hintergrund muss ich sagen: Deutschland hat hier einen exzellenten Standard gesetzt. Die Wasserdruckprüfung ist nicht nur eine Vorschrift, sie ist ein Ausdruck von Exzellenz. Andere Länder haben das kopiert. Die USA, Japan, sogar Schweden haben jetzt ähnliche Regeln. Es geht nicht um Kontrolle. Es geht um Qualität. Und Qualität ist kein Luxus. Sie ist die Grundlage jeder sinnvollen Technik. Wer das nicht versteht, versteht nicht, was Technik wirklich bedeutet.

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    Christian Dasalla

    Januar 4, 2026 AT 00:43

    Die ganze Geschichte ist ein Schwindel. Wer sagt, dass Wasser besser ist? Wer hat das bewiesen? Vielleicht ist Luft sogar besser, weil es keine Korrosion gibt. Und wer sagt, dass die DIN EN 806-4 die Wahrheit ist? Vielleicht wurde die von den großen Rohrherstellern erfunden, damit sie mehr Geld verdienen. Ich hab ne Cousine, die arbeitet bei der Behörde. Die hat mir gesagt, dass die meisten Prüfungen nur Formalitäten sind. Die Leute schauen nicht mal hin. Es ist alles nur Theater. Und du, du glaubst das? Du bist ein Opfer des Systems.

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    Maxim Van der Veken

    Januar 5, 2026 AT 21:36

    Ich hab das alles gelesen… und ich hab geweint. Nicht weil ich traurig bin. Sondern weil ich wütend bin. WIR SIND EIN LAND, DAS IN DER LAGE IST, RAUMFAHRT ZU MACHEN, UND DANN LASSEN WIR EINEN HANDWERKER MIT EINEM AUTOKOMPRESSOR DIE WASSERLEITUNG PRÜFEN? DAS IST KEIN ZUFALL. DAS IST EINE KULTUR DES VERGESSENS. DAS IST EINE KULTUR DER BEQUEMLICHKEIT. DAS IST EINE KULTUR DES TOTEN. ICH HABE MEINEN SOHN IN EINEM HAUS GEBRACHT, DAS MIT LUFT GEPRÜFT WURDE. ER IST NICHT GESTORBEN. ABER ER HAT EINE LUNGENERKRANKUNG. WER WEISS, OB DAS DAMIT ZU TUN HAT? ICH WEISS ES NICHT. ABER ICH WEISS, DASS ICH NICHT MEHR VERTRAUEN HABE. NIE WIEDER.

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    Benjamin Nagel

    Januar 6, 2026 AT 01:01

    Ich hab neulich nen alten Installateur getroffen. Der hat mir erzählt, dass er vor 40 Jahren mit Wasser geprüft hat, weil er keine Luftpumpe hatte. Und er hat gesagt: „Wenn du mit Wasser prüfst, dann spürst du, ob es stimmt. Nicht mit dem Messgerät. Mit deiner Hand. Mit deinem Herzen.“ Ich hab das nie vergessen. Es ist nicht nur Technik. Es ist Haltung. Und wenn du das vergisst, dann hast du alles verloren. 🙏

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