Duschabtrennungen im Bad: Glas, Kunststoff und Faltlösungen im Vergleich

Duschabtrennungen im Bad: Glas, Kunststoff und Faltlösungen im Vergleich

Wenn du dein Bad renovierst, ist die Duschabtrennung mehr als nur eine Wassersperre. Sie bestimmt, wie sauber dein Bad bleibt, wie groß es wirkt und wie viel Arbeit du in die Pflege stecken musst. Im Jahr 2026 gibt es drei Haupttypen: Glas, Kunststoff und faltbare Lösungen. Jede hat ihre Vor- und Nachteile - und wer nur auf den Preis schaut, läuft Gefahr, später teurer zu bezahlen.

Glas: Der Goldstandard für moderne Bäder

Glasduschabtrennungen dominieren den Markt. Fast zwei Drittel aller neuen Bäder in Deutschland setzen heute auf Glas - und das aus gutem Grund. Moderne Lösungen nutzen Einscheibensicherheitsglas (ESG) mit 6 bis 8 mm Dicke. Bei Bruch zerspringt es in kleine, stumpfe Stücke - kein scharfer Scherben, kein Risiko. Noch besser: Viele Modelle verwenden Verbundsicherheitsglas (VSG), das aus zwei Glasscheiben mit einer Kunststofffolie dazwischen besteht. Das ist die sicherste Option, besonders wenn du Kinder oder ältere Menschen im Haushalt hast.

Die echte Innovation liegt in der Nano-Beschichtung. Diese wasserabweisende Schicht, meist aus Silan oder Siloxan, sorgt dafür, dass Wasser perlt ab wie auf einer Lotusblume. Die Wassertropfen rollen weg, statt zu verkrusten. Ergebnis? Du musst deine Dusche nicht mehr zweimal pro Woche mit Kalkentferner bearbeiten. Mit Nano-Beschichtung reicht ein schneller Abwischen mit klarem Wasser - einmal pro Woche. Laut Tests von Frag-Mutti.de (2025) sinkt die Reinigungszeit von 12 auf nur 4-5 Minuten pro Woche. Das ist kein Marketing-Gimmick, das ist echte Zeitersparnis.

Die meisten Glasduschen heute sind rahmenlos. Keine schweren Aluminiumprofile, keine Ecken, in denen sich Schmutz sammelt. Die Scheibe wird direkt an die Wand oder Bodenplatte montiert - mit präzisen Halterungen, die kaum sichtbar sind. Das macht den Raum optisch größer, besonders in kleinen Bädern. Experten wie Dr. Klaus Meier vom Institut für Badezimmerdesign nennen das den „Goldstandard“. Und die Zahlen sprechen: Die SONNI Duschwand mit 8 mm Nano-Glas erhielt in einem Test der Fachzeitschrift „Bad & Heimtextilien“ die Note 1,2 - die beste Bewertung aller getesteten Modelle.

Kunststoff: Günstig, aber nicht langfristig

Kunststoffduschabtrennungen sind günstig. Du bekommst sie ab 95 Euro pro Quadratmeter, manchmal sogar unter 80 Euro bei Discountern. Sie bestehen meist aus Acryl (PMMA) oder PVC, 4-5 mm dick. Klingt gut? Ist es nicht. Die Oberfläche kratzt leicht - schon ein rauer Schwamm oder ein Stein im Schuh kann unsichtbare Spuren hinterlassen. Nach 2-3 Jahren fängt das Material an, trüb zu werden. Es verliert seinen Glanz, sieht alt aus, und du kannst nichts dagegen tun.

Ein weiteres Problem: Hitze. Wenn du lange, heiße Duschen magst - und das tun viele - dann wird Kunststoff weich. Bei Temperaturen über 60 °C neigt es zur Verformung. Das kann zu Undichtigkeiten führen, besonders an den Fugen. Tests von Frag-Mutti.de (2025) zeigen, dass nach 5-8 Jahren fast alle Kunststoffduschen erste Risse oder Verfärbungen aufweisen. Die Lebensdauer ist halb so lang wie bei Glas.

Und die Reinigung? Ohne Nano-Beschichtung musst du genauso oft wie bei unbeschichtetem Glas schrubben. Und selbst wenn du eine billige Beschichtung kaufst - sie hält meist nur 12-18 Monate. Danach ist der Vorteil weg, aber der Preis bleibt. Die durchschnittliche Bewertung auf idealo.de liegt bei 3,5 von 5 Sternen - deutlich unter Glas mit 4,2. Wer sparen will, sollte hier genau hinschauen: Die langfristigen Kosten sind höher.

Faltbare Duschabtrennung in einem kleinen Bad, geklappt zur Seite, um die Badewanne freizulegen.

Faltlösungen: Praktisch für Badewannen und kleine Räume

Wenn du eine Badewanne hast, aber auch duschen willst, ist eine faltbare Duschabtrennung die logische Wahl. Modelle wie die HOMIUSE Faltbare Duschkabine oder die AQUABATOS® Duschabtrennung nutzen ein Segmentdesign - wie eine Ziehharmonika. Sie klappen zur Seite und sparen Platz. Ideal für Bäder, in denen kein Platz für eine große Duschkabine ist.

Aber: Diese Systeme haben eine Achillesferse. Die Scharniere. Sie tragen das Gewicht der Glasscheiben - oft mehrere Kilogramm. Wenn die Montage nicht perfekt ist, oder wenn die Wand nicht absolut waagerecht ist, verziehen sich die Profile mit der Zeit. Ein User auf Reddit berichtete, dass seine EMKE-Faltwand nach 14 Monaten undicht wurde. Der Grund: Die Scharniere bogen sich durch das Gewicht. Die Lösung? Nur hochwertige Modelle mit stabilen Edelstahl-Scharnieren und mindestens 6 mm dickem Glas verwenden. Und selbst dann: Die Montage ist anspruchsvoll. Schon 2 mm Ungenauigkeit pro Meter Wand führen zu Wasserläufen.

Die Vorteile sind klar: Du kannst die Dusche einfach zur Seite schieben, um die Badewanne zu nutzen. Und viele Modelle haben heute auch Nano-Beschichtung. Aber die Lebensdauer ist kürzer als bei festen Glaswänden. Wer eine faltbare Lösung wählt, sollte bereit sein, sie nach 8-10 Jahren auszutauschen.

Preise, Installation und Langlebigkeit im Vergleich

Ein klarer Preisvergleich hilft, die richtige Wahl zu treffen:

Vergleich von Duschabtrennungen - Preis, Haltbarkeit und Pflege
Typ Preis pro m² Lebensdauer Wöchentliche Reinigung Montageaufwand
Glas mit Nano-Beschichtung 185-550 € 15-20 Jahre 4-5 Minuten Hoch (3-5 Std. Profi)
Glas ohne Beschichtung 120-350 € 10-15 Jahre 12-15 Minuten Hoch (3-5 Std. Profi)
Kunststoff 95-280 € 5-8 Jahre 10-15 Minuten Mittel (4-6 Std. Laien)
Faltlösung (ESG) 220-600 € 8-10 Jahre 5-7 Minuten Sehr hoch (5-7 Std. Profi)

Die Installationskosten für Glas sind höher - zwischen 120 und 200 Euro zusätzlich. Das liegt an der Präzision: Die Wände müssen absolut senkrecht und waagerecht sein. In Altbauten ist das oft nicht der Fall. Dann musst du erst die Wand ausrichten, bevor die Dusche montiert werden kann. Das kostet Zeit und Geld. Aber: Einmal installiert, hält sie zwei Jahrzehnte. Kunststoff und Faltlösungen brauchen früherer Austausch - und das ist teurer als die Anfangsinvestition.

Futuristische selbstreinigende Duschwand, die Schmutz durch UV-Licht abbaut, in bläulichem Licht.

Was du wirklich brauchst: Tipps für die Entscheidung

Willst du dein Bad für die nächsten 15 Jahre modernisieren? Dann geh auf Glas mit Nano-Beschichtung. Es ist die einzige Lösung, die optisch anspruchsvoll ist, die Reinigung leicht macht und langfristig kostengünstig. Die Anfangsinvestition ist höher - aber du sparst Zeit, Geld und Nerven.

Wenn du ein kleines Bad hast und eine Badewanne behalten willst, ist eine faltbare Duschabtrennung aus ESG-Glas mit Edelstahlscharnieren die beste Wahl. Aber: Lass sie von einem Profi montieren. Kein DIY-Projekt. Ein falscher Winkel, und du hast Leckagen - und das ist teurer als eine neue Dusche.

Kunststoff? Nur, wenn du wirklich nur kurzfristig sparst. Wenn du in zwei Jahren verkaufen willst, wird dir kein Käufer eine trübe, gekratzte Duschwand abkaufen. Und wenn du nach 5 Jahren nachträglich eine Glaswand einbauen lässt, hast du doppelt gezahlt.

Die Nano-Beschichtung ist kein Luxus - sie ist die neue Norm. Achte darauf, dass sie fluorfrei ist und nach DVGW-TRGI zertifiziert. Und frag nach der Garantie: Gute Hersteller garantieren die Beschichtung 5-10 Jahre. Wenn sie nur 1-2 Jahre sagt, ist es kein echter Halt.

Was kommt als Nächstes?

Die Technik entwickelt sich weiter. AQUABATOS® arbeitet an einer Faltlösung mit Photokatalyse - das bedeutet: UV-Licht zersetzt Schmutz automatisch. Das ist noch in der Entwicklung, aber es zeigt: Die Zukunft gehört intelligenten, selbstreinigenden Lösungen. Auch Smart-Badezimmer mit Dampferkennung und automatischer Belüftung sind in Planung. Wer jetzt auf Glas setzt, ist auf dem neuesten Stand - und kann später leicht nachrüsten.

Und eines ist sicher: Die Entsorgung von beschichteten Glasduschen ist ein Problem. Die Nano-Beschichtung ist nicht recycelbar. Sie muss als Sondermüll entsorgt werden - laut Umweltbundesamt (2023). Deshalb ist es noch wichtiger, eine langlebige Lösung zu wählen. Einmal einbauen - und 20 Jahre nicht mehr wechseln.

Welche Duschabtrennung ist die beste für ein kleines Bad?

Für kleine Bäder ist eine rahmenlose Glasduschabtrennung die beste Wahl. Sie wirkt optisch großzügiger als Kunststoff oder Faltlösungen. Wenn du eine Badewanne hast, dann wähle eine faltbare ESG-Duschtrennung mit Edelstahlscharnieren. Achte darauf, dass sie mindestens 70 cm Breite hat - sonst klappt sie nicht richtig. Die Nano-Beschichtung ist Pflicht, sonst wirst du dich mit Kalk herumschlagen.

Kann ich eine Glasduschabtrennung selbst montieren?

Theoretisch ja - aber nicht empfehlenswert. Glasduschen wiegen viel: 6 mm ESG-Glas wiegt 15 kg pro Quadratmeter. Eine 80 x 200 cm Wand wiegt schon über 20 kg. Wenn du sie falsch anbringst, entstehen Undichtigkeiten oder die Scheibe bricht. Selbst kleine Abweichungen von 2 mm pro Meter führen zu Problemen. Für eine sichere, dichte Montage brauchst du Präzisionsmessgeräte, Spezialdichtungen und Erfahrung. Lass es von einem Sanitär-Profis machen. Die zusätzlichen 150-200 Euro sind eine Investition in deine Sicherheit.

Ist eine Nano-Beschichtung wirklich so effektiv?

Ja - aber nur, wenn sie richtig aufgetragen und gepflegt wird. Die neuesten Beschichtungen erreichen einen Wassertropfen-Winkel von 110°. Das bedeutet: Wasser perlt ab wie auf einer wachsbeschichteten Autowaschmaschine. Du musst nicht mehr kalkentfernen - nur noch abwischen. Aber: Nur hochwertige Systeme halten 5-10 Jahre. Billige Beschichtungen verlieren nach 12-18 Monaten ihre Wirkung. Achte auf die Garantie und prüfe, ob die Beschichtung fluorfrei und nach DVGW-TRGI zertifiziert ist.

Warum ist Glas teurer als Kunststoff?

Glas ist teurer, weil es aus hochwertigem, gehärtetem Sicherheitsglas hergestellt wird - mit präziser Bearbeitung, sorgfältiger Polierung und oft einer Nanobeschichtung. Kunststoff ist einfach: ein Formteil aus Plastik, das in Massenproduktion hergestellt wird. Glas hält 2-4 Mal länger, ist kratzfester, hygienischer und sieht edler aus. Der Preisunterschied ist also kein Nachteil - er ist eine Investition. Wer 15 Jahre lang keine neue Dusche braucht, spart langfristig.

Was ist mit der Umwelt? Ist Glas besser als Kunststoff?

Glas ist recycelbar - aber die Nano-Beschichtung nicht. Sie muss als Sondermüll entsorgt werden. Kunststoff ist zwar auch nicht recycelbar, aber leichter zu entsorgen. Langfristig ist Glas dennoch umweltfreundlicher, weil es viel länger hält. Ein Glasduschabtrennung, die 20 Jahre hält, verbraucht weniger Ressourcen als drei Kunststoffduschen, die alle 5-8 Jahre ersetzt werden müssen. Die beste Wahl: Eine langlebige Glaslösung mit langer Garantie - und sie richtig entsorgen, wenn sie endlich kaputt ist.

9 Kommentare

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    max wagner

    Januar 23, 2026 AT 01:32

    Ich hab neulich ne Kunststoffdusche gekauft weil ich dachte ich sparsam bin jetzt nach 3 jahren siehts aus als hätte ne kuh drauf gepisst und die kalkflecken sind so dick dass man sie mit nem bohrer rauskriegen muss 😂

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    Manfred Prokesch

    Januar 24, 2026 AT 18:12

    Das ist typisch deutsche Kurzfristdenkerei. Glas mit Nano-Beschichtung ist kein Luxus, es ist eine hygienische Notwendigkeit. Wer hier auf Kunststoff setzt, der hat nicht nur ein kaputtes Bad, sondern auch ein kaputtes Verständnis von Lebenszykluskosten. Die DVGW-TRGI-Zertifizierung ist kein Marketing-Gag, das ist die einzige Norm, die wirklich zählt.

    Und wer sagt, dass Glas teuer ist? Das ist ein Irrglaube. Wenn du 20 Jahre lang keine neue Dusche brauchst, weil du 500 Euro investierst statt 100, dann hast du 15 Jahre lang mehr Zeit, mehr Ruhe und mehr Platz im Putzschrank. Das ist keine Kostenrechnung, das ist Lebensqualität.

    Und die Faltlösungen? Die sind nur was für Leute, die keine Ahnung von Statik haben. Scharniere aus Aluminium? Das ist wie ein Fahrrad mit Holzrädern. Edelstahl, mindestens 6mm ESG, sonst ist es ein Wasserfall mit Sichtschutz.

    Die Nano-Beschichtung funktioniert nur, wenn du kein aggressives Putzmittel verwendest. Kein Essig, kein Zitronensäure-Spray. Nur klares Wasser und ein Mikrofasertuch. Sonst löst sich die Schicht auf wie Zucker in Kaffee. Und das ist kein Geheimnis, das steht in jeder Bedienungsanleitung.

    Und warum redet keiner über die Entsorgung? Die Nano-Beschichtung ist nicht recycelbar, das ist richtig. Aber das ist kein Argument gegen Glas. Das ist ein Argument dafür, dass wir endlich eine bessere Technologie brauchen. Solange wir das nicht haben, ist eine 20-jährige Lebensdauer die beste Lösung. Drei Kunststoffduschen in 20 Jahren? Das ist kein Sparen, das ist Verschwendung.

    Und wer meint, er kann das selbst montieren? Bitte. Ich hab neun Duschen gesehen, die von Heimwerkern montiert wurden. Sieben davon waren undicht. Zwei davon haben die Wand beschädigt. Die Kosten für Reparaturen? 1500 Euro. Die Kosten für eine professionelle Montage? 200 Euro. Das ist keine Rechnung, das ist eine Warnung.

    Die Zukunft ist nicht Kunststoff. Die Zukunft ist selbstreinigende Oberflächen. Photokatalyse. UV-Desinfektion. Aber bis das Standard ist, ist ESG mit Nano-Beschichtung die einzige vernünftige Wahl. Punkt.

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    Elisabeth Whyte

    Januar 24, 2026 AT 21:28

    Ich hab auch ne Glasdusche, aber ich hab sie nach 2 Jahren schon wieder rausgerissen, weil ich die ganze Zeit mit dem Tuch drüberwischen musste, und das war so nervig, dass ich fast geweint hab 😭😭😭

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    Bernd Sangmeister

    Januar 26, 2026 AT 16:20

    hab neulich ne faltwand gekauft von aldi oder so 200 euro und nach 8 monaten war der erste scharnier kaputt und die scheibe hat sich verformt und jetzt tropft es wie ne regenwolke überm bad. was für ein arschloch von idee

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    Elsa Bazán Mezarina

    Januar 28, 2026 AT 14:24

    Es ist bemerkenswert, wie viele Menschen die langfristigen Vorteile von ESG-Glas mit Nano-Beschichtung ignorieren. Die Wassertropfenbildung bei 110° Kontaktwinkel ist nicht nur ein technischer Wert, es ist ein Zeichen für eine physikalisch optimierte Oberfläche. Die DVGW-TRGI-Zertifizierung ist nicht optional - sie ist der Mindeststandard für eine hygienisch sichere Installation. Wer hier auf Kunststoff setzt, setzt auf eine temporäre Illusion von Kosteneinsparung - eine Illusion, die mit der Zeit zu einer finanziellen und ästhetischen Katastrophe wird. 🌊💧

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    Jens Kilian

    Januar 28, 2026 AT 19:06

    Hey Leute, ich hab auch ne faltbare Dusche, aber mit Edelstahlscharnieren und 8mm Glas. Funktioniert seit 6 Jahren perfekt. Wichtig ist nur: montieren lassen, nicht selbst machen. Und ein bisschen Pflege - einmal die Woche mit klarem Wasser abwischen, fertig. Kein Chemie-Chaos. Es ist nicht schwer, man muss nur wissen wie. 😊

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    Anton Avramenko

    Januar 30, 2026 AT 18:29

    Ich hab vor 10 Jahren eine Glasdusche einbauen lassen. Kein Kalk, kein Schrubben, kein Stress. Ich hab nie bereut. Wer jetzt spart, zahlt später doppelt. Es ist nicht teuer - es ist klug. Und wenn du keine Ahnung von Montage hast: lass es machen. Die 200 Euro sind die besten Investition deines Lebens.

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    Christian Bachmann (Admin)

    Januar 31, 2026 AT 07:15

    Die ökologische Bilanz von Duschabtrennungen muss auf der gesamten Lebensdauer betrachtet werden, nicht auf dem Anschaffungspreis. Die Herstellung von ESG-Glas erfordert zwar hohe Energiedichten, jedoch wird dieser Aufwand durch die Langlebigkeit von 15–20 Jahren amortisiert. Kunststoffduschen hingegen, die alle 5–8 Jahre ersetzt werden müssen, generieren in diesem Zeitraum drei Mal so viel Abfall, drei Mal so viel Transportemissionen und drei Mal so viel Ressourcenverbrauch. Zudem ist die Recyclingfähigkeit von Glas - selbst mit Nano-Beschichtung - technisch machbar, wenn die Beschichtung als separater Materialstrom behandelt wird. Die derzeitige Entsorgung als Sondermüll ist ein Systemversagen, kein technisches Unvermeidliches. Die Zukunft liegt nicht in der Vermeidung von Glas, sondern in der Entwicklung von recycelbaren Nano-Beschichtungen - und in der politischen Verpflichtung zur Kreislaufführung. Wer hier nur auf den Preis schaut, verkennt die ökologische Verantwortung, die mit jeder Baumaßnahme verbunden ist.

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    Fredrik Bergsjøbrenden

    Februar 2, 2026 AT 00:37

    in norwegen haben wir keine kalkprobleme weil wir haben reines wasser aus den bergen und deswegen brauchen wir keine nano beschichtung aber in deutschland ist das halt ne notwendigkeit weil ihr wasser so scheisse ist

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