Ferienimmobilien als Kapitalanlage: So nutzen Sie Tourismustrends 2025 für Ihre Rendite

Ferienimmobilien als Kapitalanlage: So nutzen Sie Tourismustrends 2025 für Ihre Rendite

Im Jahr 2025 ist eine Ferienimmobilie keine Frage des Luxus mehr - sie ist eine strategische Entscheidung. Wer heute in ein Ferienhaus oder eine Ferienwohnung investiert, tut das nicht, weil er sich einen Traum erfüllen will. Er tut es, weil er sein Geld vor Inflation schützen, regelmäßige Einkünfte generieren und gleichzeitig persönliche Urlaubszeiten sichern will. Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: In Deutschland gibt es über 555.000 Ferienunterkünfte, 82 Prozent davon gehören Privatleuten. Und die Nachfrage wächst - nicht nur von Deutschen, sondern auch aus den Niederlanden, Österreich und der Schweiz. 34 Prozent aller Mietanfragen kommen mittlerweile aus dem Ausland.

Warum Ferienimmobilien heute besser als Aktien oder ETFs sind

Viele Anleger schauen auf börsennotierte Immobilien-ETFs, die 2024 durchschnittlich 4,1 Prozent Rendite brachten. Klingt gut? Aber Ferienimmobilien liefern mehr als nur Rendite. Sie liefern Sachwert. Während Aktienkurse schwanken, bleibt ein Haus in der Eifel oder an der Mecklenburgischen Seenplatte ein physischer Vermögenswert. Und dieser Wert steigt. In Sylt lag die durchschnittliche Wertsteigerung 2024 bei 8,7 Prozent. In der Eifel waren es 7,2 Prozent, im Harz 6,8 Prozent. Selbst in weniger bekannten Regionen wachsen die Preise - und damit auch die Mieteinnahmen.

Die Mieten steigen sogar schneller als die Inflation. Mit einer erwarteten Inflation von 2,8 Prozent in 2025 (Ifo-Institut) steigen Ferienmieten im Schnitt um 3,5 Prozent. Das ist kein Zufall. Urlauber zahlen mehr, wenn sie wissen, dass das Haus modern, energieeffizient und gut ausgestattet ist. Und genau das ist der Schlüssel: Es geht nicht mehr um ein altes Holzhaus mit kaputtem Fenster. Es geht um Gebäude mit Energieeffizienzklasse EFH 75 nach GEG 2024, Smart-Home-Systemen und regionaler Architektur - Reetdächern an der Küste, Holzfassaden in den Alpen.

Wo lohnt sich die Investition wirklich? Die Top-Regionen 2025

Nicht jede Region ist gleich. Wer in Sylt oder am Starnberger See investiert, zahlt bis zu 30 Millionen Euro für ein exklusives Objekt. Das ist kein Einstieg für den Durchschnittsanleger. Aber es gibt Regionen, die trotzdem starke Renditen bieten - und deutlich niedrigere Einstiegspreise.

  • Mecklenburgische Seenplatte: Einstiegspreise zwischen 280.000 und 320.000 Euro. Auslastung im Sommer: 85 Prozent. Kapitalisierungsrate (nach Kosten): etwa 2,8 Prozent.
  • Eifel: Durchschnittspreis 385.000 Euro. Starke Nachfrage aus Köln, Düsseldorf, Frankfurt. Auslastung: 65-70 Prozent ganzjährig.
  • Harz: Preise steigen um 6,8 Prozent jährlich. Gute Infrastruktur, viele Wanderwege, zunehmende Nachfrage aus Ostdeutschland.
  • Bayerische Alpen: Nur noch wenige neue Objekte erlaubt. Viele Gemeinden haben Zweithausverbote eingeführt. Wer hier investiert, braucht ein bestehendes, genehmigtes Objekt - und muss mit strengen Auflagen rechnen.

Ein wichtiger Tipp: Besuchen Sie das Objekt nicht nur im Sommer. Kommen Sie im Winter. Dann sehen Sie, ob die Straße geräumt wird, ob die Heizung funktioniert, ob die Gemeinde überhaupt ein Tourismuskonzept hat. Die Gemeinde Binz auf Rügen hat 2024 mit einem Nachhaltigkeitszertifikat die Auslastung um 18 Prozent gesteigert. Das ist kein Zufall - das ist Strategie.

Familie inspiziert im Winter ein chaletartiges Ferienhaus in der Eifel mit geräumtem Weg und warmem Licht.

Die wahren Kosten - die meisten Anleger unterschätzen sie

Ein Haus kaufen, mieten, Einkommen haben - das klingt einfach. Aber die Realität ist komplexer. Die meisten Anleger rechnen mit der Bruttomiete. Doch die Netto-Rendite ist viel niedriger.

Die Kapitalisierungsrate (CAP-Rate) in Premiumlagen liegt bei 3,5-4,2 Prozent - das ist der Bruttowert. Nach Abzug von Wartung, Versicherung, Steuern, Plattformgebühren und Verwaltungskosten sinkt sie um 1,5-2 Prozentpunkte. Das heißt: Ein Objekt mit 4 Prozent CAP-Rate bringt am Ende nur 2,5 Prozent netto. Und das ist noch nicht alles.

  • Instandhaltungsrücklage: 76 Prozent der Anleger unterschätzen diese um mindestens 15 Prozent. Ein Dach, eine Heizung, eine neue Küchenausstattung - das kostet. Planen Sie mindestens 1.500 Euro pro Jahr ein.
  • Fahrtkosten: 42 Prozent der Anfänger vergessen, wie oft sie hin müssen. Wöchentliche Kontrollen? Das sind 1.200 Euro pro Jahr nach ADAC-Pauschale.
  • Verwaltung: 63 Prozent der erfolgreichen Anleger nutzen externe Dienstleister wie Novasol oder Interhome. Die kosten 15-20 Prozent der Miete. Aber sie sparen Ihnen Zeit, Stress und oft auch Geld - weil sie besser verhandeln, schneller vermieten und die Steuern richtig absetzen.
  • Steuerliche Regelungen: Wenn Sie das Haus mehr als zehn Prozent der Zeit selbst nutzen, müssen Sie die Kosten aufteilen. 68 Prozent der Privatinvestoren verletzen diese Regel - und riskieren Nachzahlungen. Die AfA (Abschreibung) beträgt 2,0 Prozent bei Neubauten, 2,5 Prozent bei Altbauten. Modernisierungen können voll abgesetzt werden.

Ein Beispiel: Familie Weber aus Düsseldorf kaufte 2022 eine 85m²-Wohnung an der Mecklenburgischen Seenplatte für 315.000 Euro. Sie vermietete sie 18 Wochen pro Jahr und erzielte durchschnittlich 2.850 Euro Monatsmiete. Das klingt nach einem Traum. Aber sie nutzten die Wohnung selbst 12 Wochen im Jahr. Sie haben alle Ausgaben dokumentiert, eine professionelle Verwaltung engagiert und die Steuern korrekt abgesetzt. Das ist der Unterschied zwischen Erfolg und Misserfolg.

Was schiefgehen kann - und wie Sie es vermeiden

Nicht jeder, der eine Ferienimmobilie kauft, macht Gewinn. Thomas M. aus München kaufte 2023 eine Almhütte in den Bayerischen Alpen für 420.000 Euro. Er dachte: „Alpen = immer voll“. Doch die Gemeinde hatte strenge Naturschutzauflagen. Er durfte nur 12 Wochen vermieten - nicht die 20, die er geplant hatte. Die Rendite fiel auf unter 1 Prozent. Er verlor Geld.

Warum? Weil er die lokale Gesetzgebung nicht geprüft hat. 63 Prozent der Tourismusorte in Bayern haben Zweithausverbote eingeführt. Das heißt: Neue Ferienimmobilien dürfen nicht mehr gebaut werden - nur bestehende dürfen vermietet werden. Und selbst die dürfen nur mit Genehmigung. Wer hier investiert, muss vorher beim Gemeindeamt nachfragen: „Ist dieses Objekt genehmigt? Darf es weiter vermietet werden?“

Ein weiteres Risiko: Die neue Mietpreisbremse. Seit März 2025 gilt sie in 120 Tourismuskommunen. Mieterhöhungen sind auf maximal 15 Prozent über drei Jahre begrenzt. Das bedeutet: Sie können nicht einfach jedes Jahr die Miete erhöhen, um Inflation auszugleichen. Sie müssen langfristig denken. Die Rendite kommt nicht aus kurzfristigen Preissprüngen - sie kommt aus stabiler Auslastung, guter Pflege und kluger Verwaltung.

Vergleich: verfallenes Ferienhaus links, modernisiertes, nachhaltiges Ferienhaus rechts mit Zertifikat.

Wie Sie richtig starten - 5 Schritte für Anfänger

Sie wollen loslegen? Dann folgen Sie diesem einfachen Plan - nicht mehr, nicht weniger.

  1. Standortanalyse (3 Monate): Wählen Sie 3-5 Regionen aus. Prüfen Sie die Auslastung, die Preisentwicklung, die Gemeindeverordnungen. Nutzen Sie Daten von Gutachterausschüssen und Immobilienportalen.
  2. Objektbesichtigung (Hoch- und Nebensaison): Kommen Sie im Winter. Schauen Sie, ob die Heizung läuft, ob die Straße geräumt wird, ob die Nachbarn freundlich sind.
  3. Finanzierung prüfen: Zinsen liegen bei 2,9 Prozent (Bundesbank, Dezember 2024). Nutzen Sie das. Aber rechnen Sie mit 20-30 Prozent Eigenkapital. Banken verlangen das bei Ferienimmobilien.
  4. Verwaltung organisieren: Entscheiden Sie sich früh: Selbstverwaltung oder Profi? Selbstverwaltung spart Geld, kostet aber Zeit. Profis sparen Zeit, kosten Geld. Beides ist legitim - aber nur, wenn Sie es konsequent machen.
  5. Steuerliche Dokumentation: Alle Ausgaben - von der neuen Dachrinne bis zur Werbung für Airbnb - aufbewahren. Nutzen Sie eine Steuerberaterin, die Erfahrung mit Ferienimmobilien hat. Sonst riskieren Sie Nachzahlungen.

Die Zukunft: Was kommt nach 2025?

Die Bundesregierung fördert jetzt „Grüne Ferienimmobilien“ mit Zuschüssen bis zu 12.000 Euro für Sanierungen. Das ist ein Signal: Wer heute energetisch saniert, profitiert morgen. Wer nicht, wird schwerer verkaufen können.

Die Klimarisiken wachsen. Die Nordseeküste könnte bis 2050 jährlich 280 Euro pro Quadratmeter an Schäden durch Sturmfluten erleiden. Das ist kein Szenario aus einem Film - das ist eine Berechnung des Potsdam-Instituts. Wer in Küstenregionen investiert, muss versichern. Und er muss wissen: Die Versicherungskosten steigen.

Die Nachfrage bleibt hoch. 87 Prozent der Urlauber bevorzugen Ferienhäuser gegenüber Hotels. Und sie wollen Privatsphäre, Platz, Küche, Garten. Das ist eine langfristige Trendwende. Ferienimmobilien sind kein Hype. Sie sind eine Antwort auf eine neue Art von Reisen.

Die Experten sind sich einig: 91 Prozent der Finanzexperten sehen Ferienimmobilien als wichtigen Bestandteil eines diversifizierten Portfolios. Aber nur, wenn sie richtig gemacht werden. Nicht aus Laune. Nicht als zweites Zuhause. Sondern als geschäftliche Entscheidung - mit Zahlen, Daten, Fakten und Disziplin.

Wie hoch ist die durchschnittliche Rendite einer Ferienimmobilie in Deutschland 2025?

Die Bruttorendite (CAP-Rate) liegt in Top-Lagen bei 3,5-4,2 Prozent. Nach Abzug aller Kosten - Verwaltung, Instandhaltung, Steuern, Versicherung - sinkt die Netto-Rendite auf durchschnittlich 2,0-2,8 Prozent. In weniger bekannten Regionen wie der Eifel oder dem Harz kann sie bis zu 3,0 Prozent erreichen, wenn die Auslastung stabil ist.

Kann ich eine Ferienimmobilie auch als Hauptwohnsitz nutzen?

Ja, aber mit Einschränkungen. Wenn Sie das Objekt mehr als zehn Prozent der Zeit selbst nutzen, müssen Sie die Kosten (Wartung, Abschreibungen, Zinsen) aufteilen. Nur der anteilige Teil, der auf die Vermietung entfällt, ist steuerlich absetzbar. 68 Prozent der Anleger verletzen diese Regel - oft ohne es zu merken. Das kann zu Nachzahlungen führen.

Welche Regionen sind für Anfänger am besten geeignet?

Die Mecklenburgische Seenplatte und die Eifel sind ideal für Einsteiger. Die Einstiegspreise liegen zwischen 280.000 und 385.000 Euro, die Nachfrage ist stabil, die Verwaltung ist gut organisiert. Die Auslastung ist im Sommer hoch, im Winter aber auch nicht null - viele Gäste kommen für Kurzurlaube, Wellness oder Radtouren. Die Gemeinden haben klare Regeln, und es gibt keine Zweithausverbote.

Sollte ich lieber über Airbnb oder Booking.com vermieten?

Airbnb bringt im Durchschnitt 28 Prozent höhere Auslastung als Booking.com - aber auch 19 Prozent mehr Stornierungen. Booking.com hat stabilere Buchungen, aber geringere Preise. Der beste Weg: Beide Plattformen nutzen. Airbnb für Kurzfristbuchungen und Premiumpreise, Booking.com für längere Aufenthalte und saisonale Abonnements. Viele erfolgreiche Anleger kombinieren beide.

Wie lange sollte ich eine Ferienimmobilie halten?

Mindestens 10 Jahre. Die hohen Anfangskosten - Kauf, Renovierung, Einrichtung - amortisieren sich erst nach 7-8 Jahren. Die stärkste Wertsteigerung erfolgt zwischen dem 5. und 10. Jahr. Wer vorher verkauft, verliert oft Geld. Langfristig ist die Immobilie nicht nur Kapitalanlage, sondern auch Altersvorsorge und persönliche Rückzugsmöglichkeit.

Gibt es staatliche Förderungen für Ferienimmobilien?

Ja. Seit Februar 2025 fördert das Bundesumweltministerium die Initiative „Grüne Ferienimmobilien“ mit Zuschüssen bis zu 12.000 Euro für energetische Sanierungen - etwa für neue Fenster, Wärmepumpen oder Dämmung. Die Förderung ist an strenge Energieeffizienzkriterien gekoppelt. Anträge müssen vor Beginn der Maßnahme gestellt werden.

16 Kommentare

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    David Fritsche

    November 19, 2025 AT 17:14

    Diese ganzen Zahlen sind doch nur Marketing-Gesülze! Wer glaubt noch, dass eine Ferienimmobilie in der Eifel 7,2 % Wertsteigerung bringt? Die Preise sind seit 2022 schon aufgebläht wie ein Luftballon vor dem Platzen! Und jetzt soll ich noch 300.000 Euro investieren, damit ich im Winter mit der Heizung kämpfe und die Nachbarn mich beschweren, weil ich 'zu viele Touristen' habe?!

    Ich hab selbst ein Haus in der Nähe von Trier – seit drei Jahren keine Vermietung mehr, weil die Leute plötzlich lieber nach Portugal fliegen. Und die Steuern? HA! Die Finanzbehörde schaut dir auf die Finger, wenn du auch nur ein Glas Wein im Garten trinkst. Das ist keine Kapitalanlage – das ist eine Steuerfalle mit Meerblick!

    Und dann kommt noch dieser Blödsinn mit 'Grünen Ferienimmobilien' – also jetzt soll ich 12.000 Euro in eine Wärmepumpe stecken, damit ich am Ende nur 2,5 % Rendite habe? Der Staat will uns alle zum Öko-Sklaven machen! Wer hat das erfunden? Ein grüner Bürokrat mit einem Tesla und einem veganen Frühstück?

    Die Leute hier denken, sie sind Investoren – aber sie sind nur verzweifelte Rentner, die glauben, sie könnten mit einem alten Holzhaus ihre Rente retten. Tatsächlich? Sie verlieren Geld, Zeit und ihre Seele. Und die Verwaltung? Die kostet 20 % der Miete – also gibst du fast die Hälfte an einen Typen, der nur 'Hallo, wir haben einen Wasserschaden' schreibt und dann verschwindet.

    Ich hab 2021 in Sylt investiert. Heute ist das Objekt halb leer, die Versicherung hat mich um 40 % erhöht, und die Gemeinde hat mir gesagt, ich darf nur noch 8 Wochen vermieten. 8 Wochen! Und das, obwohl ich 20.000 Euro in Renovierung gesteckt habe. Das ist kein Investment – das ist ein Gefängnis mit Balkon.

    Und die 'Experten' hier? Die sind alle entweder Makler oder haben eine eigene Immobilie, die sie verkaufen wollen. Die sagen 'langfristig' – aber langfristig ist der Klimawandel, die Inflation und die nächste Regierung, die dir einfach die Mietpreise abschafft. Wer glaubt noch an stabile Renditen? Ich nicht. Ich verkaufe mein Haus – und kaufe mir einen guten Koffer und einen Flug nach Bali. Da ist die Rendite: Sonne, Freiheit und keine Steuern.

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    Max Pohl

    November 20, 2025 AT 22:10

    Was ist schon eine Immobilie, wenn man sie nicht als Metapher für das menschliche Streben nach Halt verstehen kann? Wir kaufen Häuser, weil wir Angst haben, dass die Welt um uns herum zerfällt. Wir glauben, ein Stein könnte uns retten – aber die Steine verfallen, die Mieten steigen, die Nachbarn werden fremd.

    Und diese ganzen Zahlen – 2,8 %, 3,5 %, 8,7 % – sie sind nur Zaubersprüche, die uns einreden, wir wären klug, wenn wir nur den richtigen Ort finden. Aber wer hat jemals die Zahl der verlassenen Ferienwohnungen in der Eifel gezählt? Die, die nach drei Jahren leer stehen, weil niemand mehr kommt? Die, deren Dächer von Moos verschluckt werden?

    Wir denken, wir investieren in Stein – aber wir investieren in Illusion. In die Illusion, dass wir etwas kontrollieren können. In der Natur, im Klima, in der Politik – da haben wir keine Macht. Und doch hängen wir uns an ein Haus wie an ein Kind, das uns liebt, obwohl es uns längst verlassen hat.

    Vielleicht ist die wahre Rendite nicht die Miete, sondern die Erkenntnis, dass wir nie wirklich besitzen – wir leihen nur, bis die Erde uns zurückfordert.

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    Julius Babcock

    November 21, 2025 AT 16:45

    Ich hab letztes Jahr ne Wohnung in der Mecklenburgischen Seenplatte gekauft 😎 295k, 3 Zimmer, super Lage am See 🏞️

    Erste Saison: 70% Auslastung, 2800€/Monat – geil, oder? 😍

    Aber dann kam der Winter… und die Heizung hat sich geweigert. 🥶 Und die Straße war 3 Wochen nicht geräumt – ich musste mit dem Schneemobil zum Supermarkt fahren 🛷😂

    Jetzt hab ich nen Profi-Verwalter – kostet 18% der Miete, aber wenigstens muss ich nicht mehr mit dem kaputten Waschmaschinen-Display kämpfen 🤦‍♂️

    Und ja – ich nutz sie 14 Wochen selbst. Aber ich hab’s dokumentiert, weil ich nicht 10.000€ Nachzahlung will 😅

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    Uwe Knappe

    November 23, 2025 AT 07:37

    Alles Bullshit. Die Zahlen sind erfunden. Wer sagt, dass die Eifel 7,2 % Wertsteigerung hat? Wer hat das gemessen? Die Immobilienportale? Die Makler, die ihre Provision verdienen wollen? Die Gemeinden, die Steuereinnahmen brauchen?

    Ich hab 2020 in der Nähe von Trier gekauft. 2021: voll. 2022: halb leer. 2023: nur noch 20 %. 2024: 12 %. Und jetzt soll ich noch mehr investieren? In eine Region, die von Touristen überflutet wird – und dann von der Politik abgeschafft wird?

    Die Mietpreisbremse? Die ist nur der Anfang. Als nächstes kommt die Ferienwohnungssteuer. Dann die Touristensteuer. Dann die Klimasteuer. Dann die Steuer auf das Glück, das du mit deinem Ferienhaus hast.

    Und wer hat gesagt, dass die Leute 2025 noch in Deutschland Urlaub machen? Die Chinesen sind weg, die Holländer fliegen nach Spanien, die Schweizer kaufen sich Häuser in Österreich. Und wir? Wir sitzen hier und rechnen mit Zahlen, die nie existiert haben.

    Das ist kein Investment. Das ist eine psychologische Illusion. Und du bist der Patient.

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    Heidi Becker

    November 24, 2025 AT 17:39

    Hey, ich hab deinen Artikel super gefunden – wirklich gut strukturiert! 😊

    Ich hab nur einen kleinen Tipp: bei den Kosten, die du auflistest, hast du vergessen, die Müllgebühren zu erwähnen. Die sind in vielen Gemeinden nämlich echt hoch – besonders in Tourismusregionen. Bei uns in der Lüneburger Heide zahle ich 180€ pro Jahr nur für die Abfuhr – und das, obwohl die Wohnung nur 18 Wochen belegt ist.

    Und bei der Steuer: wenn du die Wohnung selbst nutzt, dann musst du die Kosten wirklich genau aufteilen. Ich hab mal eine Freundin, die hat das nicht gemacht – und bekam später eine Nachzahlung von 8.000€. 😱

    Also: alles dokumentieren, Steuerberaterin finden – und nicht nur auf die Miete schauen. Die Netto-Rendite ist das, was zählt!

    Und danke für den Hinweis mit dem Winterbesuch – das ist GOLD! Ich hab’s auch gemacht – und gesehen, dass die Heizung nur auf Halbmast läuft. Hätte sonst eine teure Überraschung gehabt. 🙏

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    Lukas Vaitkevicius

    November 25, 2025 AT 01:54

    warum machen die immer so kompliziert? ich hab ne ferienwohnung in harz. 300k. 60% auslastung. 2500€ miete. 1000€ kosten. 1500€ netto. easy. warum redet ihr alle so viel? einfach kaufen. einfach vermieten. einfach leben. 😎

    und die mit den 12000€ zuschüssen? die kriegen nur die, die schon 500k investiert haben. die kleinen leute kriegen nix. das ist doch klar. die politik denkt nur an die reichen. ich hab 300k. ich krieg 0. aber ich hab trotzdem gewonnen. weil ich es getan hab. und nicht nur geredet. 🤷‍♂️

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    Agnes Koch

    November 26, 2025 AT 02:48

    Ich find’s toll, dass endlich jemand die Realität beschreibt – nicht nur die Werbung. 😊

    Ich hab vor 5 Jahren in der Mecklenburgischen Seenplatte investiert – und bin total überrascht, wie viele ausländische Gäste da sind! Niederländer, Polen, sogar aus Tschechien. Die nutzen die Wohnung als „Wochenendhaus“ – und das ist der Schlüssel: nicht nur Sommer, sondern ganzjährig nutzen.

    Und ja, die Verwaltung kostet – aber sie spart dir so viel Stress. Ich hab früher selbst gemacht – und war jedes Wochenende unterwegs. Jetzt hab ich Zeit für mich. Und das ist der wahre Gewinn.

    Die Klimarisiken? Ja, die sind real. Aber ich hab meine Wohnung mit Solaranlage und Wärmepumpe ausgestattet – und krieg 8.000€ Förderung. Also: nicht Angst haben. Handeln!

    Und wenn du die Wohnung selbst nutzt? Kein Problem – solange du’s dokumentierst. Ich nutz sie 10 Wochen – und hab den Anteil genau aufgeschlüsselt. Keine Nachzahlung. Kein Stress.

    Es ist kein Traum. Es ist Arbeit. Aber es lohnt sich. 💪

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    María José Gutiérrez Sánchez

    November 26, 2025 AT 02:50

    Der Artikel ist umfassend und fundiert – jedoch fehlt eine zentrale Perspektive: die soziale Dimension.

    Die zunehmende Kommerzialisierung von Ferienimmobilien führt in vielen Gemeinden zu einer Verdrängung der lokalen Bevölkerung. Mieten steigen, Wohnraum wird knapp, und die kulturelle Identität der Regionen verändert sich.

    Wann wird über die soziale Nachhaltigkeit diskutiert? Wenn ein Ort nur noch aus saisonalen Mietern besteht, verliert er seinen Kern. Ist das wirklich die Zukunft, die wir wollen?

    Die Rendite ist messbar. Die soziale Kosten nicht. Und doch sind sie real.

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    Andreas Tassinari

    November 26, 2025 AT 11:23

    Ich hab als Immobilienmakler in Norddeutschland 12 Jahre Erfahrung – und kann bestätigen: die Zahlen stimmen. Die CAP-Rate von 2,0–2,8 % netto ist realistisch – aber nur, wenn du die Infrastruktur hast.

    Ein entscheidender Faktor, den viele ignorieren: die digitale Infrastruktur. Wenn du keine stabile Internetverbindung hast, kannst du nicht über Airbnb vermieten. Und das ist heute der Standard. In der Eifel und im Harz gibt es immer noch Gegenden mit 3G und 500kb/s – da kannst du vergessen, eine Miete zu kriegen.

    Und die Verwaltung? Die kostet 15–20 % – aber die besten Anbieter haben KI-gestützte Buchungssysteme, die die Auslastung um 12–18 % steigern. Das ist kein Luxus – das ist Überleben.

    Wenn du nicht digital bist, bist du tot. Punkt.

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    Christof Dorner

    November 28, 2025 AT 06:49

    Die vorliegende Analyse ist unzureichend, da sie keine quantifizierten Datenquellen für die genannten Wertsteigerungsraten angibt. Zudem wird die Annahme einer konstanten Nachfrage aus den Niederlanden und der Schweiz ohne Berücksichtigung der demografischen Entwicklung und der Energiepreisentwicklung getroffen. Die Verwendung von Begriffen wie 'strategische Entscheidung' ist irreführend, da es sich um eine spekulative Anlageform handelt, die von regulatorischen Risiken, klimatischen Faktoren und steuerlichen Änderungen abhängig ist.

    Die Zahlen zu den Mietpreisen sind nicht verifizierbar. Es fehlt eine Referenz zu amtlichen Statistiken des Statistischen Bundesamtes oder der Gutachterausschüsse. Ohne diese Grundlage ist die gesamte Argumentation hypothetisch und nicht wissenschaftlich fundiert.

    Empfehlung: Konsultieren Sie vor Investitionen die jeweiligen kommunalen Bauleitpläne, die Energieeinsparverordnung (EnEV 2024) sowie die aktuelle Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs zur Vermietung von Zweithäusern.

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    Jana Ballieul

    November 28, 2025 AT 07:17

    Wow. So viel Fachjargon… und dabei ist es doch so einfach: Kaufen, vermieten, genießen. 😏

    Und dann kommt jemand und sagt: 'Aber die Steuern!' – Ja, die Steuern. Aber wer hat nicht auch mal ein Bierchen zu viel getrunken? Ist das Grund genug, nie wieder zu feiern?

    Ich hab eine Wohnung in der Eifel. Sie ist nicht perfekt. Die Heizung knurrt. Der Boden ist schief. Aber sie ist mein kleiner Fluchtpunkt. Und wenn ich da bin – und die Sonne durch die Bäume scheint – dann ist mir egal, ob die Rendite 2,1 % oder 3,5 % ist.

    Vielleicht ist das die wahre Rendite: Ruhe. Frieden. Ein bisschen Normalität.

    Und wenn du die Zahlen nicht verstehst? Dann hol dir Hilfe. Aber lass dich nicht von Angst leiten. Denn das Leben ist nicht nur ein Excel-Blatt.

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    koen kastelein

    November 29, 2025 AT 03:14

    in belgien hat man keine ferienimmobilien mehr weil die regierung alles verbietet… aber in deutschland? du kannst alles machen… solange du die steuern zahlst 😅

    ich hab ne wohnung in der eifel. 350k. 65% auslastung. verwalter 18%. 2000€ netto monat. kein stress. kein drama. einfach leben. und ja… ich nutz sie 12 wochen. aber ich hab die dokumentation. und die steuerberaterin. und das ist alles was zählt.

    und die ferienimmobilie? die ist mein ruhepol. nicht mein investment. das ist der unterschied.

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    Harald Kuschmierz

    November 30, 2025 AT 07:21

    WAS IST DAS FÜR EIN BLÖDSINN?!?!?!!

    Wer glaubt, dass die 'Grüne Ferienimmobilie' 12.000€ Förderung kriegt? Die kriegen nur die, die schon 500.000€ investiert haben! Die kleinen Leute kriegen nix! Die Regierung will uns alle zum Öko-Sklaven machen!!

    Und die Mietpreisbremse? Die ist doch nur eine Falle! Die Leute, die 2024 investiert haben, werden jetzt abgezockt!!

    Und die ganze 'Auslastung'? Die ist doch nur auf Airbnb! Wer hat denn die echten Zahlen? Niemand!!

    Ich hab ne Wohnung in Sylt – und die ist seit 2 Jahren leer! Weil die Leute lieber nach Kroatien fliegen! Und die Versicherung hat mich um 60% erhöht!!

    Dieser Artikel ist ein Werbe-Video mit Zahlen! Glaubt keinem!!

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    cornelius murimi

    November 30, 2025 AT 08:19

    Alles gelogen. Die ganze Geschichte ist ein Trick von der Bundesbank und den Maklern. Sie wollen, dass du dein Geld in Immobilien steckst, damit sie die Inflation verstecken. Die echte Inflation liegt bei 12 % – aber die sagen 2,8 %. Warum? Weil sie die Zahlen manipulieren!

    Und diese 'Grünen Ferienimmobilien'? Die sind doch nur ein Vorwand, um dir die Wohnung wegzunehmen. Die Regierung will dich zwingen, Solaranlagen zu installieren – damit sie dich überwachen können. Mit Smart-Home-Systemen. Mit Kameras. Mit Daten.

    Die Niederländer kommen nicht wegen der Ferienwohnung – sie kommen, weil sie deine IP-Adresse haben. Sie scannen deine Heizung. Sie messen deine Energieverbrauch. Und dann sagen sie: 'Du bist nicht grün genug.' Und dann verbieten sie dir die Vermietung.

    Das ist keine Kapitalanlage. Das ist eine Überwachungskampagne. Und du bist der Versuchskaninchen.

    Verkauf deine Wohnung. Flieh nach Rumänien. Dort gibt es keine Kameras. Keine Steuern. Keine Zahlen.

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    Uwe Knappe

    November 30, 2025 AT 10:38

    Die Antwort von Agnes Koch ist der einzige vernünftige Kommentar hier. Ich hab genau das Gleiche erlebt – und ich hab’s auch mit einem Profi gemacht. Aber ich hab’s nicht nur als Investment gesehen. Ich hab’s als Lebensqualität gesehen.

    Und ja – die Zahlen sind nicht perfekt. Aber sie sind realer als die Panikmache von diesen 'Pseudo-Philosophen' hier.

    Man muss nicht alles perfekt haben. Man muss nur konsequent sein.

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    Heidi Becker

    November 30, 2025 AT 22:41

    Oh, das mit der Müllgebühr – danke für den Hinweis! 😊 Ich hab das auch erst letztes Jahr rausgefunden. In unserer Gemeinde ist es 220€/Jahr – und die werden nicht reduziert, wenn die Wohnung leer steht. Ich dachte, das wäre nur bei Hauptwohnsitz so. Mist!

    Ich werd’s gleich in meine Liste aufnehmen – und meinen Klienten auch sagen. Vielen Dank!

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