Kostenexplosion bei Sanierungen: Was wirklich teuer wird und wie du sie vermeidest

Wenn du eine Sanierung startest, denkst du an neue Fenster, frische Farbe, vielleicht eine moderne Küche. Aber die wahre Gefahr liegt hinter den Wänden: eine Kostenexplosion, eine unvorhergesehene, oft katastrophale Überschreitung des geplanten Budgets durch verborgene Schäden, gesetzliche Auflagen oder falsche Annahmen. Also nicht nur mehr Geld – sondern oft eine finanzielle Krise, die dein Projekt lahmlegt. Das ist kein seltenes Szenario. In Österreich und Deutschland steigen die Sanierungskosten jährlich um durchschnittlich 8–12 % – und das, obwohl die Preise für Materialien und Arbeitskräfte nicht immer gleichmäßig nach oben gehen. Der wahre Treiber ist etwas anderes: Schadstoffe, wie Asbest, PCB oder formaldehydhaltige Dämmstoffe, die erst beim Öffnen von Wänden oder Böden sichtbar werden. Ein Altbausaniertes Haus aus den 70ern? Dann ist es fast sicher, dass du mit solchen Stoffen konfrontiert wirst. Und die Beseitigung kostet nicht 2.000 Euro – sondern 15.000 bis 50.000 Euro, je nach Umfang. Das ist keine Theorie. Das ist Alltag in der Praxis.

Du kannst das nicht einfach ignorieren. Die Förderung Immobilie, zum Beispiel von KfW oder BAFA, ist kein Geschenk – sie ist eine Voraussetzung, die du vorher prüfen musst, sonst verlierst du Tausende. Viele Hausbesitzer denken: „Ich mache das selbst, dann spare ich.“ Aber wenn du Asbest nicht fachgerecht entfernst, dann ist das nicht sparen – das ist Straftat. Und wenn du keinen Wertgutachten, ein professionelles Dokument, das den Wert deiner Immobilie vor und nach der Sanierung genau festhält erstellen lässt, dann weißt du nie, ob du überhaupt etwas gewonnen hast. Oft wird der Wertzuwachs überschätzt – und du zahlst für eine Sanierung, die am Ende nicht mal die Kosten deckt.

Du willst nicht am Ende deines Lebens die Rechnung für eine falsche Entscheidung zahlen. Die Kostenexplosion kommt nicht aus dem Nichts. Sie wächst aus Unwissenheit, aus zu viel Vertrauen in den Handwerker, aus dem Glauben, dass „es schon irgendwie geht“. Aber in der Sanierungsbranche gibt es keine zweite Chance. Einmal falsch gemacht – und du bist am Ende. In den folgenden Artikeln findest du konkrete, praktische Anleitungen: Wie du Schadstoffe erkennst, bevor du anfängst. Wie du Fördermittel richtig nutzt – ohne dass dir das Amt den Geldsegen wieder nimmt. Wie du ein Wertgutachten in Auftrag gibst, das wirklich zählt. Und wie du dich vor unerwarteten Kosten schützt, bevor du den ersten Nagel in die Wand schlägst. Hier geht es nicht um Theorie. Hier geht es um dein Geld, deine Sicherheit und deine Zukunft.

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