Wärmepumpen für Altbauten: Eignung, Kosten und Förderung 2025

Wärmepumpen für Altbauten: Eignung, Kosten und Förderung 2025

Stell dir vor, du hast eine alte Heizung, die jedes Jahr teurer wird, und du musst dich fragen: Soll ich wirklich noch eine neue Gasheizung einbauen? Oder ist eine Wärmepumpe die bessere Wahl - auch in einem Haus aus den 70ern? Die Antwort ist klar: Ja, es geht. Und es lohnt sich. Nicht nur wegen der Umwelt, sondern vor allem wegen des Geldes, das du langfristig sparst.

Wie erkenne ich, ob meine Altbauwohnung für eine Wärmepumpe geeignet ist?

Der wichtigste Faktor ist nicht das Alter des Hauses, sondern sein Wärmebedarf. Du musst nicht erst komplett sanieren, bevor du eine Wärmepumpe einbaust. Viele Menschen denken, dass Altbauten zu schlecht gedämmt sind - das ist ein Mythos. Die Realität ist anders.

Wenn dein Haus weniger als 60 kWh pro Quadratmeter und Jahr verbraucht, ist die Eignung sehr gut. Bei 60 bis 100 kWh/m²a ist sie noch gut. Selbst bei 100 bis 150 kWh/m²a kannst du eine Wärmepumpe installieren - vorausgesetzt, du planst sorgfältig. Nur bei mehr als 150 kWh/m²a wird es eng, und dann lohnt sich oft erst eine Dämmung.

Ein Beispiel: Ein Haus aus den 80ern mit alten Fenstern und einer Heizlast von 200 kWh/m²a ist schwierig. Aber das heißt nicht, dass es unmöglich ist. Du kannst eine Luft-Wasser-Wärmepumpe einbauen, die auch bei niedrigen Außentemperaturen noch funktioniert - und zwar mit einem Jahresarbeitszahl (JAZ) von 3,5 oder mehr. Das ist heute Standard.

Welche Wärmepumpe passt zu meinem Altbau?

Nicht jede Wärmepumpe ist für jedes Haus geeignet. Es gibt drei Haupttypen - und jede hat ihre Vor- und Nachteile.

  • Luft-Wasser-Wärmepumpe: Die beliebteste Wahl für Altbauten. Sie saugt Wärme aus der Luft und gibt sie ins Heizsystem ab. Die Anschaffungskosten liegen zwischen 14.000 und 19.000 € für das Gerät, plus 8.000 bis 16.000 € für die Installation. Keine Bohrungen, kein Graben - einfach anschließen. Der Nachteil: Sie verbraucht mehr Strom bei sehr kalten Wintern. Aber moderne Geräte arbeiten bis -25 °C noch effizient.
  • Erdwärmepumpe (Sole-Wasser): Nutzt die konstante Temperatur im Boden. Sie ist effizienter (JAZ bis 4,5) und verbraucht weniger Strom. Aber: Du brauchst Platz für Bohrungen (50-150 Meter tief) oder Flächenkollektoren. Die Kosten liegen bei 18.000-28.000 € für Installation und Erschließung. Ideal für größere Häuser mit hohem Wärmebedarf.
  • Wasser-Wasser-Wärmepumpe: Nutzt Grundwasser. Sehr effizient, aber selten im Altbau. Warum? Du brauchst eine Genehmigung, einen Brunnen und eine Rückführung. Die Kosten liegen bei 30.000-50.000 € - oft zu teuer für einen einzelnen Altbau.

Die Luft-Wasser-Wärmepumpe ist für 8 von 10 Altbauten die beste Wahl. Sie ist einfach, schnell und günstig im Einbau. Und sie funktioniert auch ohne Dämmung - das haben viele Praxisbeispiele gezeigt.

Wie viel kostet eine Wärmepumpe wirklich?

Die Zahlen schwanken. Einige Quellen sagen 20.000 €, andere bis zu 60.000 €. Warum? Weil viele die Kosten für Sanierungsmaßnahmen mitrechnen. Hier ist die klare Aufschlüsselung für einen typischen Altbau mit 150 m² Wohnfläche:

Kostenübersicht für eine Wärmepumpe im Altbau (2025)
Posten Luft-Wasser-Wärmepumpe Erdwärmepumpe
Gerät (inkl. Steuerung) 14.000 - 19.000 € 18.000 - 20.000 €
Installation 8.000 - 16.000 € 18.000 - 28.000 €
Erschließung (Bohrung/Graben) - 8.000 - 13.000 €
Hydraulischer Abgleich 500 - 1.500 € 500 - 1.500 €
Heizkörper-Austausch (bei Bedarf) 100 - 500 € pro Heizkörper 100 - 500 € pro Heizkörper
Pufferspeicher (optional) 1.000 - 4.000 € 1.000 - 4.000 €
Gesamtkosten (ohne Förderung) 22.000 - 40.000 € 40.000 - 60.000 €

Die meisten Hausbesitzer in Graz oder Linz entscheiden sich für die Luft-Wasser-Wärmepumpe - und das mit gutem Grund. Die Gesamtkosten liegen oft bei 25.000 bis 30.000 €. Und das ist nur die Hälfte, wenn du die Förderung bekommst.

Technische Darstellung der drei Wärmepumpen-Typen mit Wärmeflüssen und Jahresarbeitszahlen in einem Altbau.

Wie viel Förderung gibt es wirklich?

Hier kommt der entscheidende Punkt: Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) macht den Unterschied. Du bekommst bis zu 70 Prozent Zuschuss - aber nur, wenn du es richtig anstellst.

Im Januar 2024 wurde der Basisförderungssatz von 30 auf 35 Prozent erhöht. Wenn du zusätzlich die Heizung mit einer Photovoltaik-Anlage kombinierst, bekommst du weitere 10 Prozent. Und wenn du den Heizungstausch mit einer Sanierung verbindest, steigt die Förderung auf bis zu 55 Prozent - manchmal sogar 70 Prozent.

Ein konkretes Beispiel: Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe kostet 28.000 €. Du bekommst 55 Prozent Förderung - das sind 15.400 €. Du zahlst also nur noch 12.600 €. Das ist weniger als eine neue Gasheizung mit Solarthermie - und du sparst jedes Jahr über 1.000 € an Heizkosten.

Die Förderung ist nicht automatisch. Du musst einen Energieberater beauftragen, einen Antrag stellen und die Arbeiten von einem Fachbetrieb durchführen lassen. Aber das ist kein Hindernis - das ist Standard. Die meisten Handwerker machen das für dich.

Wie hoch sind die laufenden Kosten?

Die Gasheizung kostet heute rund 2.670 € pro Jahr - bei 12 Cent pro kWh und einem Verbrauch von 22.250 kWh. Eine Wärmepumpe braucht nur ein Viertel davon an Energie - weil sie Wärme aus der Umwelt holt, nicht erzeugt.

Bei einem JAZ von 3,5 (Luft-Wasser) und einem Strompreis von 36 Cent pro kWh verbrauchst du nur 5.000 kWh im Jahr. Das sind 1.800 €. Bei einem JAZ von 4,0 (Erdwärme) sind es nur 1.250 € - und das bei steigenden Gaspreisen.

Und dann kommt die CO2-Steuer: Sie wird jedes Jahr höher. 2025 liegt sie bei 45 € pro Tonne CO2. Eine Gasheizung stößt etwa 2,5 Tonnen pro Jahr aus - das sind 112,50 € extra. Diese Steuer fällt bei der Wärmepumpe komplett weg. In 2030 wird sie bei 80 €/t liegen - dann sparst du 200 € pro Jahr nur durch die Steuer.

Die Amortisationszeit liegt bei 4 bis 6 Jahren. Das heißt: Nach vier Jahren hast du die Mehrkosten der Wärmepumpe durch Einsparungen wieder reingeholt. Danach ist es reiner Gewinn.

Gemütliches Wohnzimmer mit modernen Heizkörpern und intelligenter Steuerung in einem österreichischen Altbau.

Muss ich mein Haus sanieren, bevor ich eine Wärmepumpe einbaue?

Nein. Das ist die wichtigste Erkenntnis. Viele Handwerker sagen: „Zuerst dämmen, dann Wärmepumpe.“ Aber das ist oft unnötig. Eine moderne Luft-Wasser-Wärmepumpe mit JAZ 3,5 kann auch in einem Haus mit alten Fenstern und ohne Dämmung laufen - solange die Heizkörper groß genug sind.

Was du aber tun solltest:

  • Hydraulischen Abgleich machen: 500-1.500 €. Das sorgt dafür, dass jedes Heizkörper gleichmäßig warm wird. Ohne das läuft die Wärmepumpe ineffizient.
  • Heizkörper prüfen: Wenn sie klein sind (z. B. alte Flachheizkörper), tausche sie aus. Neue, größere Heizkörper (oder Fußbodenheizung) brauchen weniger Vorlauftemperatur - das spart Strom.
  • Pufferspeicher einbauen: Wenn du auch Solarthermie oder PV nutzt, lohnt sich ein Speicher. Er speichert überschüssige Wärme und sorgt für stabile Temperaturen.

Dämmung ist nicht verboten - aber sie ist nicht die Voraussetzung. Du kannst die Wärmepumpe einbauen und später, wenn du die Fenster wechselst oder die Fassade saniert, noch mal nachbessern. Das ist flexibler und günstiger.

Was ist mit Hybrid-Lösungen?

Manche Altbauten haben einen Wärmebedarf von über 150 kWh/m²a. Da reicht eine Wärmepumpe allein nicht. Dann gibt es Hybridlösungen: Eine Wärmepumpe, die mit einem kleinen Gasbrennwertkessel zusammenarbeitet.

Die Wärmepumpe läuft im Winter bis -5 °C. Darunter schaltet sich der kleine Gasbrenner ein - nur für ein paar Tage im Jahr. Das reduziert den Stromverbrauch und erhöht die Förderung. Die Bundesförderung zahlt auch für Hybrid-Systeme - bis zu 60 Prozent.

Das ist eine gute Lösung für Häuser mit großer Heizlast, aber auch für Menschen, die Angst vor kalten Wintern haben. Du hast die Sicherheit der Gasheizung - aber nur für 10 % der Zeit.

Was kommt als Nächstes?

Die Technik entwickelt sich schnell. Die neuen Wärmepumpen arbeiten leiser, intelligenter und effizienter. In 2025 gibt es Modelle, die sich mit deinem Smart-Home verbinden - sie lernen, wann du zu Hause bist, und fahren die Temperatur runter, wenn du weg bist. Das spart weitere 10-15 % Strom.

Und die Förderung wird nicht verschwinden. Die EU will bis 2030 50 % aller Heizungen durch Wärmepumpen ersetzen. In Österreich ist das Ziel sogar höher. Wer jetzt umrüstet, sichert sich nicht nur Geld - sondern auch die Zukunft.

Kann ich eine Wärmepumpe in meinem Altbau ohne Dämmung einbauen?

Ja, das ist möglich. Moderne Luft-Wasser-Wärmepumpen mit einem Jahresarbeitszahl (JAZ) von 3,5 oder höher funktionieren auch in unsanierten Altbauten. Wichtig ist nur, dass die Heizkörper groß genug sind und der hydraulische Abgleich gemacht wird. Eine Dämmung ist keine Voraussetzung - aber sie erhöht die Effizienz und senkt die laufenden Kosten.

Wie viel Förderung bekomme ich für eine Wärmepumpe im Altbau?

Du bekommst zwischen 35 und 70 Prozent Förderung, je nachdem, ob du eine Sanierung kombinierst, eine Photovoltaik-Anlage hinzufügst oder eine Hybridlösung wählst. Der Basisförderungssatz liegt bei 35 Prozent. Mit Zusatzmaßnahmen kannst du bis zu 70 Prozent erreichen. Die Förderung wird als Zuschuss ausgezahlt - du musst sie nicht zurückzahlen.

Welche Wärmepumpe ist die günstigste für einen Altbau?

Die Luft-Wasser-Wärmepumpe ist die günstigste Option. Sie kostet inklusive Installation zwischen 22.000 und 30.000 € - deutlich weniger als eine Erdwärmepumpe. Sie braucht keine Bohrungen, ist einfach zu installieren und funktioniert auch ohne Dämmung. Für 8 von 10 Altbauten ist sie die beste Wahl.

Wie lange hält eine Wärmepumpe?

Eine moderne Wärmepumpe hält 15 bis 20 Jahre - genauso lange wie eine Gasheizung. Die Wartung ist einfach: Einmal im Jahr ein Techniker kommt, prüft die Anlage und reinigt die Luftfilter. Keine aufwendigen Reparaturen wie bei alten Heizkesseln. Die Lebensdauer ist lang, und die Betriebskosten sinken mit der Zeit.

Stimmt es, dass Wärmepumpen im Winter nicht mehr warm genug liefern?

Nein, das ist ein Irrglaube. Moderne Luft-Wasser-Wärmepumpen arbeiten bis -25 °C problemlos. Sie liefern die gleiche Wärme wie eine Gasheizung - nur effizienter. Der Unterschied ist: Sie heizen mit weniger Strom, weil sie Wärme aus der Luft holen. In Österreich gibt es bereits über 100.000 Wärmepumpen in Altbauten - auch in den kalten Regionen wie Vorarlberg oder Tirol.

11 Kommentare

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    jill riveria

    November 26, 2025 AT 15:26

    Ich hab letztes Jahr meine alte Ölheizung rausgeworfen und eine Luft-Wasser-Wärmepumpe eingebaut – ohne Dämmung, nur mit neuen Heizkörpern und Abgleich. Die ersten Monate war ich skeptisch, aber jetzt? Kein Vergleich. Selbst bei -18°C läuft sie wie eine Uhr. Und die Stromrechnung? Fast halbiert. Wer sagt, Altbau geht nicht? Ich leb’s.

    PS: Die Förderung hat mir 14.000 € abgenommen. Das ist wie ein Geschenk vom Staat.

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    Torsten Muntz

    November 28, 2025 AT 12:58

    Der Text enthält mehrere grammatikalische Fehler. „Jahresarbeitszahl“ ist kein korrekter Begriff – richtig ist „Jahresarbeitszahl (JAZ)“. Außerdem: „200 kWh/m²a“ ist falsch geschrieben – es muss „kWh/(m²·a)“ heißen. Und „JAZ von 3,5 oder mehr“ ist unpräzise – es sollte „≥3,5“ lauten. Solche Unsachlichkeiten untergraben das Vertrauen in die gesamte Aussage.

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    Niklas Baus

    November 28, 2025 AT 13:36

    hab das auch gemacht aber hab nen kleinen fehler gemacht… hab die wärmepumpe ohne abgleich installiert und jetzt geht ein paar heizkörper nicht richtig… hab dann 800€ für den abgleich gezahlt… also leute: macht den abgleich!! das ist kein luxus, das ist notwendig!! sonst läuft die pumpe wie ein kranker hund… und dann fragt ihr euch warum die stromrechnung hoch ist… 🤦‍♂️

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    Melanie Berger

    November 29, 2025 AT 00:07

    Ach ja, klar. Alles easy. „Keine Dämmung nötig“ – ja, solange du 1.800€ im Jahr für Strom ausgibst und denken kannst, dass das „günstig“ ist. In Wien haben wir Häuser aus den 60ern mit 400 m² Wohnfläche – da reicht eine Luft-Wasser-Wärmepumpe nicht mal für die Flure. Aber hey, vielleicht solltest du einfach den Nachbarn fragen, der seine 120 m² mit 2.300 kWh/Jahr heizt. Oder du liest mal die Energieausweise, statt nur die Werbebrochüren zu glauben. 😏

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    Dirk Lukeit

    November 29, 2025 AT 20:44

    Leute, das ist doch alles nur Propaganda von der grünen Lobby!! 😡 Warum zahlen wir für Strom, wenn wir doch Gas haben?! Und wer hat das mit der CO2-Steuer erfunden? Das ist doch nur eine neue Steuer, um uns arm zu machen! Ich hab ne alte Heizung, die hat 30 Jahre gehalten – warum soll ich jetzt 30.000€ ausgeben für eine Maschine, die im Winter nicht mal warm genug macht?! 😤

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    Marc-Etienne Burdet

    Dezember 1, 2025 AT 09:07

    Interessant – und doch so… typisch deutsch: Alles wird aufgebläht, als wäre es ein epischer Mythos. „Wärmepumpe in Altbauten?“ – Ja, klar. Wie „Kaffee in der Wüste“. Aber: Wer sagt, dass man nicht einfach ein bisschen mehr Energie verbrauchen könnte? Die Welt dreht sich nicht nur um Kosteneffizienz – manchmal reicht es, einfach zu leben. Und ja: Ich hab auch eine. Aber ich hab sie nicht wegen der Förderung installiert. Sondern weil ich es schön finde, wenn die Heizung leise ist. Und weil ich keine Gasflasche mehr in den Keller stellen muss. 🌿

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    Christian Bikar

    Dezember 2, 2025 AT 08:42

    Das ist ja alles schön und gut – aber wer hat denn gesagt, dass wir unsere Energie aus dem Ausland importieren sollen? Wärmepumpen brauchen Strom – und der kommt aus Polen, aus Tschechien, aus Frankreich. Wir haben doch genug Kohle und Gas in Deutschland! Warum nicht einfach modernisieren, statt uns von den Grünen bevormunden zu lassen? Ich hab meine Heizung aus den 80ern – die ist made in Germany, und die wird auch weiterhin laufen. Ohne Förderung. Ohne EU-Blabla.

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    Shane Dolan

    Dezember 3, 2025 AT 19:23

    Als Iren wissen wir, wie es ist, wenn die Heizung kaputt ist und der Winter kommt. Wir haben keine Wärmepumpen – aber wir haben Heizöfen, die seit 40 Jahren laufen. Aber ich muss sagen: Die Logik hier ist solid. Wenn du langfristig denkst – und nicht nur die Anschaffungskosten siehst – dann ist die Wärmepumpe die klügere Wahl. Nicht weil’s „grün“ ist. Sondern weil’s einfach smarter ist. Und die Förderung? Die ist ein Bonus. Nicht der Grund.

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    Felix Gorbulski

    Dezember 4, 2025 AT 08:32

    Es geht nicht um die Technik. Es geht um die Entscheidung. Die Wahl zwischen Angst und Vertrauen. Zwischen dem, was man kennt, und dem, was sich anfühlt, als wäre es die Zukunft. Ich hab keine Wärmepumpe. Aber ich hab sie mir angesehen. Und ich hab gemerkt: Es ist nicht die Maschine, die verändert. Es ist der Mensch, der sie installiert. Und der, der sie akzeptiert.

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    Carsten Langkjær

    Dezember 4, 2025 AT 15:54

    Ich hab vor drei Jahren meine Wärmepumpe eingebaut – Luft-Wasser, 26.000 € inklusive allem, ohne Dämmung, mit alten Heizkörpern, aber mit neuem Abgleich. Es war ein Riesenprojekt. Ich hab zwei Wochen lang mit drei Handwerkern rumgehangen, weil jeder was anderes wollte. Die Firma hat mir gesagt, das geht nicht, aber ich hab gesagt: „Macht’s einfach.“ Und dann – nach einem Monat – hat’s funktioniert. Die Temperatur bleibt stabil, die Geräusche sind fast unhörbar, und ich hab jetzt ein Jahr lang nur 1.750 € für Strom gezahlt. Vorher war’s 2.800 € für Gas. Und die Förderung? Die hat mir 16.000 € gegeben. Also: Ja, es geht. Aber es ist kein Zauberspruch. Es ist Arbeit. Und Geduld. Und ein bisschen Mut.

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    Bernd Heufelder

    Dezember 6, 2025 AT 04:18

    Die gesamte Analyse ist oberflächlich. JAZ-Werte werden falsch interpretiert. Keine Berücksichtigung von Teillastverhalten. Keine Differenzierung zwischen Ein- und Mehrfamilienhäusern. Förderungszahlen sind irreführend – 70% gilt nur für Sanierungen mit Passivhausstandard, was in 95% der Altbauten nicht zutrifft. Die Aussage „keine Dämmung nötig“ ist gefährlich und irreführend. Wer das glaubt, wird in 5 Jahren mit hohen Stromkosten und kalten Zimmern konfrontiert. Und die Heizkörpergröße? Wurde nicht einmal berechnet. Fazit: Werbung statt Fakten.

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