Ausländische Immobilie: Was Sie vor dem Kauf wissen müssen

Wenn Sie eine ausländische Immobilie, eine Wohneinheit außerhalb Ihres Heimatlandes, die zum Wohnen, Vermieten oder als Kapitalanlage genutzt wird. Auch bekannt als Auslandsimmobilie, ist sie eine der beliebtesten, aber auch riskantesten Anlageformen für Privatleute. Denken Sie nicht nur an Sonne und Meer – hinter jedem Kauf steckt ein komplexes Geflecht aus Gesetzen, Steuern und unerwarteten Kosten. Viele kaufen eine Immobilie im Ausland, weil sie günstiger scheint. Doch oft ist der Preis nur der Anfang. Was danach kommt, überrascht die meisten: unklare Baurechte, versteckte Gebühren, oder dass Sie monatelang auf eine Baugenehmigung warten müssen – und das, obwohl Sie in Deutschland alles in drei Wochen bekommen.

Ein Baurecht im Ausland, die gesetzlichen Regeln, die bestimmen, was Sie bauen dürfen, wo und wie. In Spanien gilt zum Beispiel: Wenn Ihr Grundstück nicht in einem ausgewiesenen Baugebiet liegt, dürfen Sie nicht mal eine Gartenhütte errichten. In Italien müssen Sie oft einen lokalen Architekten engagieren, nur um einen Antrag einzureichen. Und in Ländern wie Kroatien oder Ungarn ist die Dokumentation oft nicht digitalisiert – alles läuft noch per Papier, mit Behörden, die nur montags und mittwochs geöffnet haben. Das führt zu Verzögerungen, die Ihr Budget sprengen. Auch die Immobilienfinanzierung im Ausland, die Art und Weise, wie Sie ein Grundstück im Ausland finanzieren, oft mit lokalen Banken oder speziellen Auslandskrediten. In vielen Ländern verlangen Banken 40–50 % Eigenkapital, und Zinsen sind oft höher als in Deutschland. Außerdem: Keine deutsche Hypothek kann direkt ins Ausland übertragen werden. Sie brauchen einen lokalen Kredit – und damit auch eine lokale Einkommensnachweis- und Steuer-ID.

Und dann gibt es noch die Kostenfallen beim Auslandskauf, unerwartete Ausgaben, die nicht im Kaufpreis enthalten sind – wie Notarkosten, Übersetzung, Vermittlungsgebühren oder Wartungspflichten. Wer denkt, er spart, indem er selbst baut, landet oft bei einem Bauunternehmer, der nicht einmal Deutsch spricht. Wer glaubt, er kann die Immobilie einfach vermieten, findet heraus, dass es in Frankreich oder Portugal strikte Mietgesetze gibt – und dass Sie als ausländischer Eigentümer nicht einfach die Miete erhöhen können. Die meisten Probleme entstehen nicht durch schlechte Immobilien, sondern durch schlechte Vorbereitung. Die Posts hier zeigen, wie andere das richtig gemacht haben: von der ersten Recherche bis zur letzten Rechnung. Sie erfahren, wie Sie Baurecht und Förderung in Spanien, den Niederlanden oder der Türkei wirklich nutzen – und was Sie auf keinen Fall übersehen dürfen.

Ausländischen Grundbuchauszug für Immobilien: So fordern Sie eine rechtssichere Übersetzung an

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