Immobiliensteuer: Was Sie wirklich zahlen müssen und wie Sie sparen
Wenn Sie eine Immobilie besitzen, zahlen Sie Immobiliensteuer, eine Sammelbezeichnung für verschiedene Steuern, die mit dem Besitz, Kauf oder Erbe von Grund und Boden verbunden sind. Auch bekannt als Grundsteuer, Grunderwerbsteuer oder Erbschaftsteuer, ist sie kein einheitlicher Betrag – sie variiert je nach Ort, Wert und Art des Besitzwechsels. Viele denken, sie zahlen nur eine Steuer, aber in Wirklichkeit können drei oder mehr verschiedene Steuern auf einmal anfallen – und die meisten wissen nicht, wie sie sich unterscheiden.
Die Grundsteuer, die jährlich vom Grundstückseigentümer an die Gemeinde gezahlt wird ist oft die geringste, aber auch die dauerhafteste. Sie wird nach dem Einheitswert berechnet – einem veralteten Wert, der seit 1935 (im Westen) oder 1964 (im Osten) nicht mehr angepasst wurde. Seit 2025 gibt es eine Neuberechnung, die den tatsächlichen Wert berücksichtigt. Das bedeutet: In vielen Städten steigt die Grundsteuer deutlich. In Berlin kann sie doppelt so hoch sein wie in einem ländlichen Ort mit gleichem Grundstück.
Dann kommt die Grunderwerbsteuer, die beim Kauf einer Immobilie fällig wird – und sie ist kein kleiner Betrag. Sie liegt zwischen 3,5 % und 6,5 % des Kaufpreises, je nach Bundesland. In Bayern oder Sachsen zahlen Sie weniger, in Nordrhein-Westfalen oder Hessen deutlich mehr. Wer eine Wohnung kauft, zahlt diese Steuer – auch wenn er sie nur zu 50 % finanziert. Und wer ein Haus erbt? Dann greift die Erbschaftsteuer, die nicht nur auf das Haus, sondern auf den gesamten Nachlass angewendet wird. Hier gibt es Freibeträge: Ehepartner und Kinder bekommen bis zu 500.000 Euro steuerfrei, aber Großeltern oder Freunde zahlen schnell über 30 %.
Was viele nicht wissen: Es gibt Wege, diese Steuern zu reduzieren – legal. Wer eine Immobilie sanieren will, kann unter Umständen die Grunderwerbsteuer auf die Sanierungskosten anrechnen. Wer ein Haus an die Kinder überschreibt, statt es zu verkaufen, spart unter Umständen Tausende – wenn die Freibeträge richtig genutzt werden. Und wer eine Immobilie über einen langen Zeitraum hält, profitiert von der Abschreibung bei der Einkommensteuer, wenn er sie vermietet.
Die Posts hier zeigen, wie andere genau diese Steuerfallen umgangen haben – von der richtigen Kaufstrategie bis zur optimalen Nachfolgeplanung. Sie finden konkrete Beispiele aus Deutschland, wo Leute durch kluge Strukturen und rechtzeitige Planung ihre Immobiliensteuer um bis zu 60 % reduziert haben. Keine Theorie. Keine Werbung. Nur echte Erfahrungen und Zahlen, die Ihnen helfen, nicht mehr zu zahlen, als Sie müssen.
Grundsteuer für Immobilienbesitzer berechnen: Formel 2025 und konkrete Beispiele
Ab 2025 wird die Grundsteuer für Immobilienbesitzer neu berechnet - mit aktuellem Immobilienwert, festen Steuermesszahlen und kommunalen Hebesätzen. Hier findest du die neue Formel, echte Beispiele und was du jetzt tun musst.
Weiterlesen