Kosten Wärmepumpe: Was du wirklich bezahlst – Installation, Förderung und laufende Ausgaben

Wenn du über eine Wärmepumpe, ein Heizsystem, das Umweltwärme nutzt, um ein Haus zu beheizen. Auch als Wärmepumpenheizung bekannt, ist sie heute die beliebteste Alternative zur Öl- oder Gasheizung. nachdenkst, geht es nicht nur um den Anschaffungspreis. Die Kosten Wärmepumpe setzen sich aus vielen Teilen zusammen: der richtigen Art der Wärmepumpe, der Installation, den Fördergeldern und den laufenden Stromkosten. Viele denken, eine Wärmepumpe ist teuer – doch oft ist es nur die Anfangsinvestition. Was danach kommt, spart dir jahrelang Geld.

Es gibt drei Haupttypen: Luft-Wärmepumpe, ein System, das Wärme aus der Außenluft zieht – ideal für Wohnhäuser ohne großen Garten, Boden-Wärmepumpe, ein System, das Wärme aus dem Erdreich nutzt – effizient, aber teurer in der Bohrung, und Wasser-Wärmepumpe, ein System, das Grundwasser als Wärmequelle nutzt – sehr effizient, aber nur mit genehmigtem Brunnen möglich. Eine Luft-Wärmepumpe kostet zwischen 12.000 und 20.000 Euro, inklusive Einbau. Eine Boden-Wärmepumpe liegt bei 18.000 bis 28.000 Euro – je nach Bohrtiefe und Hausgröße. Doch hier kommt die wichtige Frage: Was bekommst du zurück? Die KfW fördert bis zu 40 Prozent der Kosten, wenn du dich für ein effizientes Modell entscheidest. BAFA zahlt zusätzlich bis zu 5.000 Euro für den Austausch einer alten Ölheizung. Das macht den Unterschied.

Doch die Kosten hören nicht bei der Installation auf. Du musst Strom für die Wärmepumpe zahlen – aber weniger als für Öl oder Gas. Eine gut gedämmte Wohnung braucht etwa 3.000 bis 4.000 kWh Strom pro Jahr. Bei einem Preis von 0,30 Euro pro kWh sind das 900 bis 1.200 Euro jährlich. Im Vergleich zu einer alten Ölheizung, die 2.500 Euro kostet, sparst du fast 1.500 Euro pro Jahr. Und das ohne teure Wartung – eine Wärmepumpe braucht nur alle zwei Jahre einen Check. Keine Kamineinsätze, keine Öltanks, keine Reinigung von Verbrennungsresten. Es ist einfach, sauber und langfristig günstiger.

Was viele vergessen: Die Kosten hängen auch vom Haus ab. Ein Altbau mit schlechter Dämmung braucht eine größere Wärmepumpe – und das schlägt zu Buche. Eine Sanierung mit Dämmung und neuen Fenstern vorher macht die Wärmepumpe effizienter und günstiger. Du musst nicht alles auf einmal machen – aber du solltest wissen, wo du ansetzen musst. In den folgenden Beiträgen findest du konkrete Nachkalkulationen, Fördermittel-Checklisten und Erfahrungen von Hausbesitzern, die genau das gemacht haben. Du siehst: Es geht nicht um den höchsten Preis, sondern um die richtige Lösung für dein Zuhause.

Wärmepumpen für Altbauten: Eignung, Kosten und Förderung 2025

Wärmepumpen für Altbauten: Eignung, Kosten und Förderung 2025

Wärmepumpen für Altbauten sind heute eine wirtschaftliche und umweltfreundliche Lösung. Erfahre, welche Typen sich eignen, wie viel sie kosten und wie du bis zu 70 % Förderung bekommst - ohne große Sanierung.

Weiterlesen