Küchenschränke streichen: So gelingt der Anstrich ohne Fehler

Wenn du deine Küchenschränke streichen, eine kostengünstige und wirkungsvolle Möglichkeit, eine alte Küche aufzufrischen, ohne neue Möbel zu kaufen. Auch bekannt als Küchenmöbel lackieren, ist das Streichen von Küchenschränken kein einfacher Malerjob – es braucht Vorbereitung, das richtige Material und Geduld. Viele denken, ein Pinsel und eine Farbdose reichen aus. Doch in der Küche herrschen hohe Feuchtigkeit, Fett und tägliche Belastung – da hält eine normale Wandfarbe nicht mal einen Monat.

Was wirklich zählt, ist die Grundierung. Holz Küchenschränke, meist aus Massivholz, MDF oder Spanplatte, brauchen eine spezielle Haftgrundierung, die Fett und Feuchtigkeit abweist. Ohne sie löst sich der Anstrich nach ein paar Monaten ab, besonders an Griffen und Türen. Die beste Wahl ist eine wasserbasierte Primer mit Silikat oder Acryl-Haftvermittler – nicht die billige Grundierung vom Baumarkt. Und vergiss nicht: Schleifen ist kein Option, es ist Pflicht. Mit 120er Schleifpapier die Oberfläche anrauen, dann Staub absaugen, nicht nur abwischen. Ein einziger Staubkorn unter der Farbe kann später eine unschöne Blase bilden.

Die Farbe selbst? Keine normale Wandfarbe. Du brauchst eine Anstrich Küchenschränke, eine spezielle Möbelfarbe mit hoher Abriebfestigkeit und Feuchtigkeitsbeständigkeit. Epoxy-Harz-Farben sind die robusteste Wahl, aber auch aufwendiger. Einfacher und oft besser: hochwertige Acryl-Möbelfarbe mit klarem Topcoat. Und ja, du solltest die Türen und Schubladen komplett abnehmen. So bekommst du gleichmäßige, saubere Kanten – ohne Farbkleckse an den Wänden oder dem Boden. Die meisten Fehler passieren bei der Trocknungszeit. Nicht zu schnell trocknen lassen? Dann klebt die Farbe. Zu lange warten? Dann haftet die nächste Schicht nicht mehr. 24 Stunden zwischen den Schichten sind die Regel, nicht die Ausnahme.

Und was ist mit den Griffschlitzen? Die einfachste Lösung: neue Griffe. Aber wenn du alte behalten willst, dann tape sie mit Malerband – und nicht mit normalem Klebeband. Das bleibt sonst kleben. Auch die Arbeitsplatte abdecken, mit Folie und alten Laken. Ein Tropfen Farbe auf Stein ist fast unmöglich zu entfernen.

Du findest hier eine Sammlung echter Anleitungen, die von Handwerkern und Heimwerkern getestet wurden. Von der Vorbereitung bis zum letzten Lackschritt – mit konkreten Produktempfehlungen, Zeitplänen und den häufigsten Fehlern, die du unbedingt vermeiden solltest. Keine Theorie. Nur das, was funktioniert.

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