MyHammer Gebühren – wer zahlt was und wie du Geld sparst
Suchst du Handwerker oder bietest selbst Leistungen an und fragst dich: Welche Kosten entstehen bei MyHammer? Die Plattform wirkt simpel, aber hinter den Kulissen gibt es verschiedene Gebührenmodelle. Hier erkläre ich dir klar und praktisch, wer welche Kosten trägt und wie du die Ausgaben im Griff behältst.
Wer zahlt was bei MyHammer?
Groß vereinfacht gibt es zwei Gruppen: Auftraggeber (die Jobs einstellen) und Handwerker/Anbieter (die Angebote abgeben). Auftraggeber können viele Grundfunktionen oft kostenlos nutzen: ein Projekt einstellen, Angebote erhalten und Handwerkerprofile ansehen. Kosten entstehen für Premium-Optionen wie hervorgehobene Anzeigen oder garantierte Sichtbarkeit.
Handwerker zahlen häufiger direkt: MyHammer bietet kostenpflichtige Leads, Anzeigenpakete, Abo-Modelle oder bezahlte Sichtbarkeit. Manchmal wird pro Kontakt berechnet, manchmal im Abo eine feste Gebühr fällig. Außerdem können Gebühren für Zusatzdienste anfallen – z. B. bessere Platzierung, erweiterte Profilfunktionen oder automatische Angebotsvorlagen.
Wichtig: MyHammer selbst verlangt in der Regel keine Provision vom Auftragswert wie klassische Marktplätze. Stattdessen verdienen Plattformen oft an Lead- oder Abo-Gebühren. Trotzdem können zusätzliche Kosten entstehen, etwa für Rückbuchungen, Stornierungen oder wenn externe Services (Vertragsvorlagen, Bonitätsprüfungen) genutzt werden.
Praktische Tipps: Gebühren checken und sparen
Bevor du etwas buchst, liest du die Leistungsbeschreibung genau. Wo genau wird abgerechnet — pro Anfrage, pro Monat oder pro Projektplatzierung? Lies die AGB und die Preisübersicht. Klingt banal, spart aber Geld.
Wenn du Handwerker bist: Messe deinen ROI. Berechne: Gesamtkosten für Leads / Anzahl der daraus gewonnenen Aufträge = Akquisitionskosten pro Auftrag. Wenn die Akquisitionskosten höher sind als dein Gewinn, stimmt das Modell nicht für dich. Teste kleine Pakete statt gleich großer Abos.
Als Auftraggeber lohnt es sich, zuerst kostenlose Anfragen abzuwarten und klare Leistungsbeschreibungen zu geben. Gute Projekttexte reduzieren unnötige Angebote und damit eventuell Kosten für Premium-Services. Frag gezielt nach Referenzen und Festpreisen, so vermeidest du Nachforderungen.
Verhandle: Manche Anbieter reagieren auf direkte Kontaktaufnahme und bieten bessere Konditionen als über die Plattform. Und: Nutze lokale Empfehlungen und Facebook-Gruppen als Ergänzung — nicht jede Anfrage muss über bezahlte Leads laufen.
Prüfe Rechnungen auf Umsatzsteuer und Nebenkosten. Plattformgebühren sind in der Regel netto angegeben; VAT kommt drauf. Bewahre alle Belege auf – als Handwerker kannst du Kosten steuerlich geltend machen.
Fazit? MyHammer kann praktisch sein, aber nur wenn du verstehst, welche Gebühren anfallen und wie du sie kontrollierst. Lies die Preise, rechne nach und probiere erst kleine Pakete. So bleibt die Plattform ein Werkzeug und kein Kostenfresser.

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