Wandstärke und Türen: Was du wissen musst
Wenn es um den Einbau von Innentüren geht, spielt die Wandstärke eine entscheidende Rolle. Aber was genau bedeutet das für dein Zuhause? Die Wandstärke gibt an, wie dick die Wand an der Stelle ist, wo Tür und Türzarge eingebaut werden sollen – und das beeinflusst Vieles, zum Beispiel die Wahl der richtigen Zarge und die passenden Maße für die Tür.
In alten Häusern sind die Wände oft bauchiger und haben unterschiedliche Dicken. Das macht die Türmontage manchmal komplizierter, weil Standard-Zargen hier nicht immer passen. Bei Neubauten sind die Wände meist gerade und gleichmäßig. Trotzdem solltest du immer messen, um unangenehme Überraschungen zu vermeiden.
Warum Wandstärke bei der Türmontage zählt
Eine zu dünne oder zu dicke Wand kann dazu führen, dass deine Tür schwer schließt, nicht richtig in den Rahmen passt oder optisch nicht überzeugt. Die Zarge, also der Rahmen, der die Tür hält, muss genau zur Wandstärke passen. Ist sie zu dünn, hast du Lücken und musst nacharbeiten. Ist sie zu dick, sieht das Ergebnis schnell klobig aus und die Tür wird wackelig.
Bevor du eine Tür bestellst oder einbauen lässt, solltest du die Wandstärke an mehreren Stellen messen – am besten mit einem Metermaß oder einer Schieblehre. Die genaue Angabe hilft dem Tischler oder Monteur, die passende Zarge zu wählen oder sogar eine Sonderanfertigung vorzuschlagen, wenn es nötig ist.
Praktische Tipps für den Türen-Einbau bei unterschiedlichen Wandstärken
Kurz gesagt: Nicht jede Wand ist gleich. Bei besonders dicken Wänden, wie etwa aus Ziegel oder Beton, benötigt man Zargen, die dicker gebaut sind. Es gibt auch sogenannte Blockzargen oder Bautürenzargen, die für dicke Wände konzipiert sind und für Stabilität sorgen.
Wenn du dein Zuhause sanierst und neue Türen mit Zarge einbauen lässt, sprich unbedingt vorher mit deinem Tischler oder Fachbetrieb. So stellst du sicher, dass die Wandstärke richtig berücksichtigt wird und sich keine Probleme bei der Montage ergeben. Hast du Lust, selbst Hand anzulegen? Dann schau dir unsere Tipps zum Selber-Einbauen an und beachte die Wandstärke beim Kauf der Tür und Zarge.
Wichtig ist auch, dass die Wand mit der Zarge gut abgedichtet und verklebt wird, damit keine Luftzüge oder Feuchtigkeit eindringen können. Das sorgt langfristig für eine bessere Isolierung und weniger Ärger.
Zusammengefasst: Die Wandstärke ist ein oft unterschätzter Faktor, der aber einfach gemessen und berücksichtigt werden sollte. Mit der richtigen Planung klappt der Einbau der Türen problemlos – und dein Wohnraum sieht danach gleich viel harmonischer und moderner aus.

Die richtige Zarge für 26 cm Wandstärke: Tipps und Empfehlungen
Die Auswahl der passenden Türzarge bei einer Wandstärke von 26 cm ist entscheidend für die Stabilität und die Ästhetik der Tür. In diesem Artikel werden verschiedene Zargentypen vorgestellt, Installationshinweise gegeben und wichtige Tipps zur Auswahl der optimalen Zarge geteilt. Erfahren Sie, welche Faktoren Sie berücksichtigen sollten, um die beste Wahl zu treffen.
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