Wärmepumpe Altbau: So funktioniert die Heizungsumstellung ohne große Baustelle

Wenn du eine Wärmepumpe Altbau, eine energieeffiziente Heizung, die Umweltwärme aus Luft, Boden oder Grundwasser nutzt. Auch bekannt als Luft-Wasser-Wärmepumpe, ist sie heute die beliebteste Alternative zur Öl- oder Gasheizung in bestehenden Häusern. Die meisten denken, dass eine Wärmepumpe nur in Neubauten funktioniert – das ist ein Irrtum. In vielen Altbauten läuft sie seit Jahren stabil, sogar ohne Dämmung der Außenwände. Wichtig ist nicht die Hausalter, sondern die richtige Auslegung. Eine Wärmepumpe arbeitet mit niedrigen Vorlauftemperaturen – also braucht sie große Heizflächen wie Fußbodenheizung oder große Radiatoren. Wenn deine alten Heizkörper nur 50 °C liefern, aber die Wärmepumpe 45 °C braucht, dann passt das. Du musst nicht alles neu machen – nur gezielt anpassen.

Was viele vergessen: Eine Wärmepumpe im Altbau funktioniert am besten, wenn du sie mit Wärmerückgewinnung, einem Lüftungssystem, das die abgeführte Raumluft nutzt, um frische Luft vorzuwärmen kombinierst. So vermeidest du Feuchtigkeit, Schimmel und hohe Heizkosten. Und du sparst bis zu 30 % Energie. Die KfW fördert diese Kombination mit bis zu 40 % Zuschuss – vorausgesetzt, du hast einen Energieberater vor Ort. Die meisten Hausbesitzer holen sich erst nach dem Einbau ein Angebot – da ist es oft zu spät für die Förderung. Planst du eine Wärmepumpe, solltest du auch die KfW Förderung, ein staatliches Programm, das Sanierungen mit Zuschüssen oder günstigen Krediten unterstützt mit einbeziehen. Sie deckt nicht nur die Wärmepumpe, sondern auch den Austausch der Heizkörper, die Dämmung der Rohre oder den Einbau einer neuen Lüftung.

Warum scheitern viele Projekte? Weil sie auf den falschen Grundlagen bauen. Einige lassen sich von einem Heizungsinstallateur beraten, der nur Gasheizungen verkauft. Andere glauben, sie müssten die gesamte Hausisolierung erneuern, bevor sie eine Wärmepumpe einbauen. Das ist nicht nötig. In einem Altbau aus den 70er-Jahren mit 15 cm Dämmung in der Fassade läuft eine Luft-Wasser-Wärmepumpe problemlos. Wichtig ist nur: Messen, nicht raten. Lass dir einen Wärmebedarfsrechner erstellen – nicht von einem Verkäufer, sondern von einem unabhängigen Energieberater. Er zeigt dir, ob deine Heizkörper ausreichen, ob du eine Fußbodenheizung brauchst oder ob du nur die Pumpenleistung anpassen musst. Und er sagt dir, welche Förderung für dich passt – KfW 430, KfW 152 oder BAFA-Zuschuss. Die Unterschiede sind groß, und die falsche Wahl kostet Tausende.

Unter den Beiträgen findest du konkrete Erfahrungen von Hausbesitzern, die ihre Heizung umgestellt haben – mit und ohne Dämmung, mit und ohne Förderung. Du findest Tipps zur Lüftung, zur Planung der Heizkörper und zur Vermeidung von Kostenfallen. Keine Theorie. Nur das, was in echten Altbauten funktioniert.

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