Wärmerückgewinnung: Wie Sie Heizkosten senken und die Luftqualität im Haus verbessern

Wenn Sie in einem gut gedämmten Haus leben, dann brauchen Sie Wärmerückgewinnung, ein System, das die Wärme aus der abgeführten Raumluft zurückgewinnt und sie zur Aufwärmung der frischen Außenluft nutzt. Auch bekannt als Mechanische Lüftung mit Wärmerückgewinnung, ist es kein Luxus mehr – sondern eine kluge Investition, die Heizkosten senkt und gleichzeitig die Luft im Haus sauber hält. Ohne Wärmerückgewinnung müssen Sie beim Lüften einfach Wärme rauswerfen. Und das kostet Geld – besonders im Winter. Stellen Sie sich vor, Sie öffnen das Fenster, die Heizung läuft voll, und die warme Luft flieht nach draußen. Mit Wärmerückgewinnung passiert das nicht. Die alte, warme Luft wird abgesaugt, ihre Wärme wird auf die frische Luft übertragen – und Sie sparen bis zu 30 % Heizenergie.

Dieses System funktioniert am besten in dicht gebauten Häusern, wo Fenster nicht mehr einfach zum Lüften geöffnet werden können. Es ist besonders wichtig, wenn Sie Energieeffizienz, die Fähigkeit eines Gebäudes, mit minimalem Energieverbrauch Wohnkomfort zu gewährleisten. Auch bekannt als Passivhausstandard, ist es ein zentrales Ziel moderner Bauweise anstreben. Denn ohne Wärmerückgewinnung bleibt ein energieeffizientes Haus unvollständig. Ein gut gedämmtes Haus ohne Lüftung mit Wärmerückgewinnung ist wie ein Auto mit perfektem Motor – aber ohne Auspuff. Die Luft wird stickig, Schimmel entsteht, und die Heizkosten bleiben hoch. Die Kombination aus Dämmung, Fenster und Wärmerückgewinnung ist der Schlüssel. Und es geht nicht nur um Energie. Die Luftqualität in Ihrem Haus verbessert sich merklich. Kein muffiger Geruch, kein Kondenswasser an den Fenstern, keine ständige Feuchtigkeit in der Küche oder im Bad. Das ist besonders wichtig, wenn Sie Kinder, ältere Menschen oder Allergiker im Haus haben.

Was viele nicht wissen: In neuen Gebäuden ist Wärmerückgewinnung in Österreich seit 2021 fast immer Pflicht – und das aus gutem Grund. Die Förderungen der KfW oder BAFA decken bis zu 30 % der Kosten ab, wenn Sie ein bestehendes Haus sanieren. Die Anlagen sind heute leiser, kompakter und einfacher zu warten als vor zehn Jahren. Sie brauchen keine großen Lüftungskanäle mehr, viele Systeme passen sogar in den Dachraum oder hinter die Decke. Und die Filter wechseln Sie alle sechs Monate – mehr nicht. Es ist kein kompliziertes Technikmonster, sondern eine clevere Lösung, die einfach funktioniert.

In den folgenden Artikeln finden Sie praktische Tipps, wie Sie Wärmerückgewinnung richtig einsetzen, welche Systeme sich für Ihr Haus eignen und warum sie oft mit anderen Maßnahmen wie Dampfbremse, Schallschutzfenster oder Energieeffizienz zusammenhängen. Sie sehen: Es geht nicht nur um Heizkosten. Es geht um Komfort, Gesundheit und langfristigen Wert Ihres Zuhauses.

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